Behauptung, Vorurteil:

"In Deutschland gibt es keine Arbeitsverweigerer …"

 

Gegendarstellung:

"Es gibt keine Arbeitsverweigerer, weil die Hartz-IV-Hilfe gekürzt werden kann." So die Theorie. In der Praxis schaut das natürlich wieder ganz anders aus. Da genügt es, wenn der Arbeitsunwillige sich bei seiner ihm zugewiesenen Aufgabe ungeschickt oder demotiviert anstellt. Solche Leute kann kein Chef gebrauchen. Ein ultranaiver Sozialstaat hat gegen "Sozialschmarotzer" quasi keinerlei Handhabe, er kann niemanden (anders als in einer Diktatur) zu einer akzeptablen Leistung zwingen.
Also: Je höher die Sozialleistungen, desto geringer die Arbeitsmotivation. Dieser Umstand führt in einem übertriebenen Klima der Umverteilung und Anspruchsmentalität allmählich zu einem staatsbedrohlichen Wandel der Arbeitsmoral.
Vor allem bei Zuwanderern aus fremden Machokulturen ist die Hemmschwelle zur Leistungsverweigerung gering. Manch ein Macho ist sogar stolz darauf, das verhasste Gesellschaftssystem der Ungläubigen (Christen) pervertieren zu können. Übrigens hätte eine zugezogene Hartz-IV-Familie mit sechs Kindern einen Sozialanspruch von ca. 6000,- Euro. Im Monat! Netto natürlich. Wenn man die vielen Sonderhilfen (Warmmiete usw.) kalkulatorisch mit einbezieht.

 

Weiterführende Abhandlungen (falls Sie es genauer wissen wollen). Text A und Text B und Text C

 

 

 


Stimmen Sie ab! Ist die Gegendarstellung berechtigt? Teilen Sie die Auffassung des Autors? Wenn ja, nichts anklicken, wenn nein, per Klick widersprechen.
Anmerkung: Widersprechen mehr als 30 % der Leser der Gegendarstellung, wird sie vom Netz genommen.

Nein

 

135 Vorurteile und Irrlehren, die noch immer unsere Politik stark beeinflussen!
Lassen sich all diese Gegenargumente so einfach wegdiskutieren?
So manche dieser Ansichten und Gegendarstellungen erscheinen Gleichgültigen oder politisch Desinteressierten zunächst fragwürdig. Im Kontext mit anderen enttarnten Vorurteilen erklären sich aber auch solch ungewohnte Thesen. Denn am Ende gelten immer die Gesetze der Logik, Gerechtigkeit und nachhaltigen Humanität.
Impressum
© Manfred Julius Müller, Flensburg

 

Einmal nachgehakt:

Bilden verklärende Statistiken die Basis für fatale Irrlehren und Vorurteile?

Ich möchte das unbedingt bejahen! Mit geschickt manipulierten Statistiken und Zahlenspielen lässt sich nahezu alles "beweisen" und rechtfertigen. Hierzu nur einmal fünf Beispiele:

Alles wurde schlechter... Seit 1980 sinken in Deutschland die inflationsbereinigten Nettolöhne und Renten.

Die Tricks bei der Berechnung der Arbeitslosenzahlen

"Auch in diesem Jahr gibt's ein Wirtschaftswachstum von 2,8 %!"

Der "geniale" Trick: 2002 erfolgte die Einführung der hedonischen Inflationsberechnung …

"Die Zinsen sind so niedrig, weil zu viel gespart wird!"

 

Bereits diese vier hier aufgeführten Beispiele zeigen, wie manipulativ die politische Meinungsbildung sein kann. Mit verheerenden Folgen! Der schleichende Niedergang Deutschlands (und der westlichen Welt) ist kein Betriebsunfall, sondern das Ergebnis herangezüchteter radikaler Ideologien und Denkverbote. Als Beispiel nenne ich hier nur die Umwandlung der Marktwirtschaft in einen globalen Kasinokapitalismus, die Einseitigkeit der Menschenrechte, die offenbar nur die alten Industrienationen und reichen Sozialstaaten in die Pflicht nehmen und die Euro-Einheitswährung mit ihrer enteignenden Nullzinspolitik für einen völlig inhomogenen Wirtschaftsraum.

 

Gegen den künstlich erzeugten Meinungstrend - Streitschriften gegen gezielt gestreute Vorurteile und Irrlehren:
Die Bücher von Manfred Julius Müller …