Behauptung, Vorurteil:

"Unser hohes Bildungsniveau sichert uns unsere Überlegenheit …"

 

Einspruch:

Nachdem nun von den ca. 20 in Deutschland einst blühenden Industriebranchen nur noch drei verblieben sind (Automobilbau, Maschinenbau, Chemie), glauben viele Ignoranten immer noch ihre überholte Herrenrasse-Ideologie ausleben zu können. Sie meinen tatsächlich, die deutschen Ingenieure seien anderen bildungsmäßig und intellektuell derart überlegen, dass der technologische Vorsprung in den drei verbliebenen Paradedisziplinen ewig fortbestehen wird. Hochnäsig sehen sie Deutschland als Ideenschmiede und den Rest der Welt (vor allem die Schwellenländer) als unsere verlängerte Werkbank. Wann wachen diese Träumer endlich auf?
Auch viele Politiker schüren diese seltsame Abgehobenheit. Seit Jahrzehnten fordern sie noch mehr Geld für die Bildung - als ob man mit Geld allein
Normalbegabte zu Eliten oder gar Genies umformen kann.

 

Weiterführende Abhandlungen (falls Sie es genauer wissen wollen). Text A und Text B und Text C und Text D

 

 

"Es ist rassistisch zu glauben, unsere Erwerbstätigen und Eliten seien fähiger als die in anderen Staaten. Es ist auch unfair, unserer malochenden Bevölkerung immer mehr leistungsmäßig abzuverlangen. In einem zollfreien Wirtschaftsraum zählen am Ende nur die Kosten. Und daran scheitert letztlich jeder "weltoffene" Sozialstaat."

 Manfred Julius Müller  

 


Stimmen Sie ab! Ist die Gegendarstellung berechtigt? Teilen Sie die Auffassung des Autors? Wenn ja, nichts anklicken, wenn nein, per Klick widersprechen.
Anmerkung: Widersprechen mehr als 30 % der Leser der Gegendarstellung, wird sie vom Netz genommen.

Nein

 

Startseite www.tabuthemen.com Das Fundament unserer Demokratie - die 100 fatalsten Vorurteile, Irrlehren und Lebenslügen aus Politik & Medien.
So manche meiner Ansichten und Gegendarstellungen erscheinen Gleichgültigen oder politisch Desinteressierten zunächst fragwürdig. Im Kontext mit anderen enttarnten Vorurteilen erklären sich aber auch solch ungewohnte Thesen. Denn am Ende gelten immer die Gesetze der Logik, Gerechtigkeit und nachhaltigen Humanität.
Impressum
©
Manfred Julius Müller, Flensburg

 

Welche politischen und wirtschaftlichen Konsequenzen muss Deutschland aus der Coronakrise ziehen?

Nun beginnt der zähe Kampf gegen Vorurteile, Irrlehren, Schönfärbereien und verschleppte Reformen. Ein "Weiter so!" kann und darf es nach Corona nicht geben. Denn wenn sich grundlegend nichts ändert, droht ein Kollaps der Weltwirtschaft. Dann werden im- und exportabhängige Staaten zu drastischen Maßnahmen greifen müssen (Währungsreformen, Hyperinflationen, Vermögensabgaben, Steueranhebungen, höhere Sozialversicherungsbeiträge, Kürzungen der Renten, Sozialhilfen usw.).

Überrumpelung und Propaganda statt repräsentative Demokratie?
Die wirklich systemrelevanten Entscheidungen (Abschaffung der DM, schleichende Umwandlung Deutschlands zum Vielvölkerstaat, seit 10 Jahren manipulierte Nullzinspolitik, EU-Schulden-Transferunion, Verzicht auf funktionsfähige Staatsgrenzen usw.) wurden ohne Wählerauftrag getroffen! Eine allmähliche Akzeptanz des von oben verordneten Wandels entwickelte sich erst im Nachhinein über eine permanente Propaganda (Umerziehung). Was hat eine solche Praxis, ein solches Vorgehen noch mit einer repräsentativen Demokratie gemein? Wie machtlos ist der einzelne Bürger, wenn selbst Wahlen zur Farce werden?

 

••• NEU:

"Die Wandlung Deutschlands nach der Corona-Krise"
Wie Unaufrichtigkeit, geschönte Wirtschaftsdaten und hartnäckige Vorurteile in der Vergangenheit zu verhängnisvollen Fehlentwicklungen führten, die bei der anstehenden Neuordnung korrigiert werden müssen.
Manfred Julius Müller, 172 Seiten, Format 17x22 cm, 13,50 Euro

Weitere Infos zum Buch.