Behauptung, Vorurteil:

"Dank der Globalisierung können wir viel günstiger einkaufen..."

 

Richtigstellung:

Oberflächlich gesehen leuchtet es durchaus ein. Computer, TV-Geräte und andere Importwaren sind oft sagenhaft günstig, die Verbraucher der westlichen Welt können sich somit scheinbar mehr leisten. Doch der Augenschein trügt. Denn die Veränderung der Preise machen nur unter der Berücksichtigung der Lohnentwicklung wirklich Sinn.
Es ist also völlig irrelevant, wie sich die Preise für Farbfernseher entwickelt haben - ausschlaggebend ist allein die Veränderung der Kaufkraft. Und die hat sich seit 1980 wegen der Absenkung der Reallöhne (und Renten) eben deutlich verschlechtert. Trotz stetig steigender Produktivität und vermeintlich niedriger Preise kann sich der Erwerbstätige (ganz gleich ob Lehrer, Ingenieur, Verkäufer oder Handwerker) von seinem Gehalt heute weniger leisten als vor 40 Jahren. Der günstige Einkauf erweist sich einmal mehr als Trugbild.

 

Weiterführende Abhandlungen (falls Sie mehr wissen wollen). Text A und Text B und Text C und Text D

 

 

 

"Das globale Unterbietungssystem bewirkt, dass eben nicht nur Produkte im Wettbewerb stehen, sondern auch die Arbeitskosten und Steuern. Und dabei zieht der Erwerbstätige den Kürzeren. Gewinner sind Shareholder, Spekulanten, Wirtschaftskriminelle, steuersparende Konzerne usw."

Manfred Julius Müller  

 


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Nein

 

135 Vorurteile und Irrlehren, die noch immer unsere Politik stark beeinflussen!
Lassen sich all diese Gegenargumente so einfach wegdiskutieren?
So manche dieser Ansichten und Gegendarstellungen erscheinen Gleichgültigen oder politisch Desinteressierten zunächst fragwürdig. Im Kontext mit anderen enttarnten Vorurteilen erklären sich aber auch solch ungewohnte Thesen. Denn am Ende gelten immer die Gesetze der Logik, Gerechtigkeit und nachhaltigen Humanität.
Impressum
© Manfred Julius Müller, Flensburg

 

Kommt nach der Bundestagswahl das böse Erwachen?

Nun beginnt der zähe Kampf gegen Vorurteile, Irrlehren, Schönfärbereien und verschleppte Reformen. Ein "Weiter so!" kann und darf es nach Corona nicht geben, zumal schon lange vor Corona sich Deutschland trotz hochriskanter Billiggeldschwemme im Niedergang befand (sinkende Reallöhne und Renten seit 1980, Verzwanzigfachung der Arbeitslosenzahlen im Vergleich zu 1965).
Wenn sich jetzt immer noch nichts grundlegend ändert, droht ein Kollaps Deutschlands, Europas und der Weltwirtschaft. Dann werden vor allem im- und exportabhängige Staaten zu
drastischen Maßnahmen greifen müssen. Schon jetzt zeigen stark anziehende Preise bei Vermögens- und Spekulationswerten (Immobilien, Aktien, Bitcoins usw.), dass sich etwas Gewaltiges zusammenbraut.

 

"Die Wandlung Deutschlands nach der Corona-Krise"
Wie Unaufrichtigkeit, geschönte Wirtschaftsdaten und hartnäckige Vorurteile in der Vergangenheit zu verhängnisvollen Fehlentwicklungen führten, die bei der anstehenden Neuordnung korrigiert werden müssen. Eine sachlich-neutrale Streitschrift, die ganz neue Perspektiven aufzeigt.
Manfred Julius Müller, 172 Seiten, Format 17x22 cm, 13,50 Euro

Weitere Infos zum Buch.



Der Niedergang Deutschlands. Warum sinken seit 1980 die realen Nettolöhne und Renten?
Und warum haben sich seit 1965 die Arbeitslosenzahlen verzwanzigfacht? Die wahren Ursachen für den schleichenden Niedergang Deutschlands.