Behauptung, Vorurteil, Propaganda:

"Um die Bevölkerung mitzunehmen, müssen wir alles besser erklären!"

 

 

Ist das so?

Fände der Euro, die EU, die Asylpolitik usw. tatsächlich eine breitere Akzeptanz, wenn unsere Bevölkerung besser informiert wäre? Oder würde genau das Gegenteil passieren, würden die Menschen dann auf die Straße gehen und eine Kehrtwende verlangen? Ich denke, das Letztere würde geschehen! Und die für den politischen Wandel verantwortlichen Regierungsparteien würden bei den nächsten Wahlen gnadenlos abgestraft.

Bei einer objektiven, aufklärerischen Berichterstattung (vor allem in den staatlichen Nachrichtensendern) wären meines Erachtens die radikalen Ideologien der Neuzeit (Multikulturalismus, nationale Selbstverleugnung, weitreichende Aufgabe der staatlichen Souveränität bis zum Verzicht auf eine eigene Währung, Zins- und Finanzpolitik) gar nicht denkbar. Die Unwissenheit der Bevölkerung über die Zwänge, die sich aus den komplexen internationalen Abhängigkeiten ergeben, wird schamlos ausgenutzt. Aufklärung wäre das totale Gift für den von Politikern geschaffenen, unkontrollierbar gewordenen Kasinokapitalismus.
Man stelle sich nur vor: Seit 40 Jahren sinkende Nettolöhne und Renten, seit den 1960ern mindestens eine Verzehnfachung der Arbeitslosenzahlen, seit zehn Jahren eine perverse, unmoralische und marktfeindliche Billiggeldschwemme, Nullzinspolitik und sogar Minuszinsen - wäre diese Entwicklung in einer aufgeklärten Informationsgesellschaft geduldet worden? Sicher nicht!

 

 

 


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Anmerkung: Widersprechen mehr als 30 % der Leser der Gegendarstellung, wird sie vom Netz genommen.

Nein, die Gegendarstelllung ist unberechtigt!

 


Impressum
© Manfred Julius Müller, Flensburg

Manfred J. Müller analysiert seit 40 Jahren weltwirtschaftliche Abläufe. Er gilt als wegweisender Vordenker. So forderte er zum Beispiel schon vor 20 Jahren eine Art Lieferkettengesetz, das Hersteller und Händler verpflichtet, nur fair entlohnte und produzierte Waren nach Deutschland einzuführen (wurde endlich im Mai 2021 Gesetz). Außerdem empfahl er schon ewig eine Mindestgewinnsteuer für Großunternehmen auf im Inland angefallene Umsätze (Joe Bidens Vorschlag von einer globalen Mindestertragssteuer im Frühjahr 2021 zielt zwar endlich in die gleiche Richtung, ist aber viel zu lahm und wird sich international kaum umsetzen lassen). Seit drei Jahrzehnten kämpft Manfred J. Müller auch für seine Idee einer Lohnkostenreform (schrittweiser Abbau der Sozialversicherungsbeiträge bei einer Gegenfinanzierung über Mehrwertsteuern und Zölle).

 



 


Die gesamte Menschheit leidet unter den üblichen politischen Lebenslügen!
Vorurteile und Irrlehren sind in aller Munde. Um echte Reformen zu vermeiden, wird Wesentliches verschwiegen und schöngeredet. Selbst in Deutschland hat die Verdrängung unangenehmer Wahrheiten böse Folgen: Seit 1980 sinken hierzulande (auch wenn manche Gutgläubige das nicht wahrhaben möchten), die realen Nettolöhne und Renten. Und die Arbeitslosenzahlen haben sich seit 1962 verzwanzigfacht. Wenn es gelänge, die Architektur der Lebenslügen allgemein zu veranschaulichen, würde die Menschheit heute in einer weit besseren Welt leben.

"Die Diktatur der Lebenslügen"
135 Vorurteile und Irrlehren, die noch immer die Politik maßgeblich beeinflussen.
Manfred J. Müller, 160 Seiten, Format 17x22 cm, 12,- Euro.
(auch als Ebook erhältlich für 8,99 Euro)
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Weitere Bücher von Manfred J. Müller …




Sage später niemand, das habe er doch nicht ahnen können - er habe voll und ganz der Staatspropaganda und den Leitmedien vertraut.