Behauptung, Vorurteil:

"Die EU hilft uns, die globale Herausforderung zu bestehen..."

 

Richtigstellung:

Wie widersprüchlich doch bisweilen argumentiert wird! Einerseits will man der Bevölkerung die Globalisierung (den Abbau der Zollgrenzen) als Vorteil verkaufen, andererseits soll aber die Europäische Union den globalen Dumpingwettbewerb entschärfen und eine Schutzzone bilden. Man schwärmt vom großen Binnenmarkt und verschweigt, dass dieser interne Marktplatz alles andere als gerecht und homogen ist.

Durch den Wegfall der Zollgrenzen sind innerhalb der Europäischen Union absurde Konkurrenzsituationen entstanden. Wie soll der im Hochpreisland lebende deutsche Arbeitnehmer auf Dauer gegen die Niedriglohnkonkurrenz im Osten bestehen können? Wie sollen unterentwickelte Staaten ohne Zoll eine effiziente Volkswirtschaft aufbauen?
Einen fairen Binnenmarkt unter völlig ungleichen Bedingungen kann es nicht geben! Beim EU-Binnenmarkt handelt es sich um ein Fake, eine dreiste Mogelpackung. Der Begriff Binnenmarkt kann deshalb nur als Verhöhnung verstanden werden, wo es doch nicht einmal einheitliche Steuer- und Sozialgesetze gibt. Die EU taugt nicht als Allianz gegen den globalen Dumpingwettbewerb, sondern erweist sich eher als zerstörerische Kraft, als zusätzliche Belastung.
Mit dem
Aufgabe der eigenen Währung haben die Euro-Staaten zudem das wichtigste Instrument zur Wirtschaftssteuerung und Krisenbewältigung preisgegeben. Wie soll das noch enden?

 

Weiterführende Abhandlungen (falls Sie mehr wissen wollen). Text A und Text B und Text C und Text D

 

 

 

"Falsche Annahmen und Träumereien führen zu fatalen Weichenstellungen. Eine Wende zum Besseren kann es nur geben, wenn ehrliche Erfolgsbilanzen aufgestellt werden. Aber dazu sind unsere Pfründe bewahrenden Demokratien kaum noch in der Lage."

Manfred Julius Müller  

 


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Manfred Julius Müller, Flensburg

 

 

Welche wirtschaftlichen Konsequenzen muss Deutschland aus der Coronakrise ziehen?

Nun beginnt der zähe Kampf gegen Vorurteile, Irrlehren, Schönfärbereien und verschleppte Reformen. Ein "Weiter-So!" kann und darf es nach Corona nicht geben. Denn wenn sich grundlegend nichts ändert, droht ein Kollaps der Weltwirtschaft. Dann werden im- und exportabhängige Staaten zu drastischen Maßnahmen greifen müssen (Währungsreformen, Hyperinflationen, Vermögensabgaben, Steueranhebungen, höhere Sozialversicherungsbeiträge, Kürzungen der Renten und Sozialhilfen usw.).

 

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