Behauptung, Vorurteil:

"Die EU hilft uns, die globale Herausforderung zu bestehen..."

 

Richtigstellung:

Wie widersprüchlich doch bisweilen argumentiert wird! Einerseits will man der Bevölkerung die Globalisierung (den Abbau der Zollgrenzen) als Vorteil verkaufen, andererseits soll aber die Europäische Union den globalen Dumpingwettbewerb entschärfen und eine Schutzzone bilden. Man schwärmt vom großen Binnenmarkt und verschweigt, dass dieser interne Marktplatz alles andere als gerecht und homogen ist.

Durch den Wegfall der Zollgrenzen sind innerhalb der Europäischen Union absurde Konkurrenzsituationen entstanden. Wie soll der im Hochpreisland lebende deutsche Arbeitnehmer auf Dauer gegen die Niedriglohnkonkurrenz im Osten bestehen können? Wie sollen unterentwickelte Staaten ohne Zoll eine effiziente Volkswirtschaft aufbauen?
Einen fairen Binnenmarkt unter völlig ungleichen Bedingungen kann es nicht geben! Beim EU-Binnenmarkt handelt es sich um ein Fake, eine dreiste Mogelpackung. Der Begriff Binnenmarkt kann deshalb nur als Verhöhnung verstanden werden, wo es doch nicht einmal einheitliche Steuer- und Sozialgesetze gibt. Die EU taugt nicht als Allianz gegen den globalen Dumpingwettbewerb, sondern erweist sich eher als zerstörerische Kraft, als zusätzliche Belastung.
Mit dem
Aufgabe der eigenen Währung haben die Euro-Staaten zudem das wichtigste Instrument zur Wirtschaftssteuerung und Krisenbewältigung preisgegeben. Wie soll das noch enden?

 

Weiterführende Abhandlungen (falls Sie mehr wissen wollen). Text A und Text B und Text C und Text D

 

 

 

"Falsche Annahmen und Träumereien führen zu fatalen Weichenstellungen. Eine Wende zum Besseren kann es nur geben, wenn ehrliche Erfolgsbilanzen aufgestellt werden. Aber dazu sind unsere Pfründe bewahrenden Demokratien kaum noch in der Lage."

Manfred Julius Müller  

 


Stimmen Sie ab! Ist die Gegendarstellung berechtigt? Teilen Sie die Auffassung des Autors? Wenn ja, nichts anklicken, wenn nein, per Klick widersprechen.
Anmerkung: Widersprechen mehr als 30 % der Leser der Gegendarstellung, wird sie vom Netz genommen.

Nein

 

 

135 Vorurteile und Irrlehren, die noch immer unsere Politik stark beeinflussen!
Lassen sich all diese Gegenargumente so einfach wegdiskutieren?
So manche dieser Ansichten und Gegendarstellungen erscheinen Gleichgültigen oder politisch Desinteressierten zunächst fragwürdig. Im Kontext mit anderen enttarnten Vorurteilen erklären sich aber auch solch ungewohnte Thesen. Denn am Ende gelten immer die Gesetze der Logik, Gerechtigkeit und nachhaltigen Humanität (und nicht die der naiven kosmopolitischen Heilslehre).
Impressum
© Manfred Julius Müller, Flensburg

 

Kommt nach der Bundestagswahl das böse Erwachen?

Nun beginnt der zähe Kampf gegen Vorurteile, Irrlehren, Schönfärbereien und verschleppte Reformen. Ein "Weiter so!" kann und darf es nach Corona nicht geben, zumal schon lange vor Corona sich Deutschland trotz hochriskanter Billiggeldschwemme im Niedergang befand (sinkende Reallöhne und Renten seit 1980, Verzwanzigfachung der Arbeitslosenzahlen im Vergleich zu 1965).
Wenn sich jetzt immer noch nichts grundlegend ändert, droht ein Kollaps Deutschlands, Europas und der Weltwirtschaft. Dann werden vor allem im- und exportabhängige Staaten zu
drastischen Maßnahmen greifen müssen. Schon jetzt zeigen stark anziehende Preise bei Vermögens- und Spekulationswerten (Immobilien, Aktien, Bitcoins usw.), dass sich etwas Gewaltiges zusammenbraut.

 

"Die Wandlung Deutschlands nach der Corona-Krise"
Wie Unaufrichtigkeit, geschönte Wirtschaftsdaten und hartnäckige Vorurteile in der Vergangenheit zu verhängnisvollen Fehlentwicklungen führten, die bei der anstehenden Neuordnung korrigiert werden müssen. Eine sachlich-neutrale Streitschrift, die ganz neue Perspektiven aufzeigt.
Manfred Julius Müller, 172 Seiten, Format 17x22 cm, 13,50 Euro

Weitere Infos zum Buch.