Die Lüge vom Fachkräftemangel

Die dreiste Proklamation des Fachkräftemangels!

Weder heute noch in 20 Jahren gibt es in Deutschland einen echten Fachkräftemangel. Die öffentliche Panikmache entpuppt sich als dreister Schwindel!

 

"In 20 Jahren fehlen uns 11 Millionen Fachkräfte!"
Es ist ein Wahnsinn! Da fehlen uns heute mindestens 10 Millionen versicherungspflichtige Arbeitsplätze, und Arbeitgeberverbände rufen allen Ernstes den Fachkräftemangel aus.
In ihrer dummdreisten Propaganda wird diese Lobby auch noch kräftig von der Politik und den Medien unterstützt. Der vermeintliche Fachkräftemangel passt linken Meinungsbildnern so herrlich ins Konzept, denn er legitimiert die Zuwanderung und die von der EU verlangte Freizügigkeit.
Dabei schaut die ehrliche Analyse heute so aus:

Fachkräftemangel in Deutschland?
Vor 55 Jahren vielleicht - aber heute???

2018
2.300.000 offizielle Arbeitslose
5.000.000 Frührentner, Vorruheständler,Umschüler, Praktikanten usw.
3.000.000 nicht registrierte Arbeitsuchende ohne Hartz-IV-Anspruch
5.000.000 Arbeitsuchende, die ihren schlechtbezahlten Minijob oder ihre Leiharbeit gegen einen normal bezahlten Job tauschen möchten.

15.000.000 fair bezahlte Arbeitsplätze fehlen!

1963
150.000 offizielle Arbeitslose
100.000 Frührentner, Vorruheständler, Umschüler, Praktikanten usw.
100.000 nicht registrierte Arbeitsuchende ohne Leistungsanspruch
0 Arbeitsuchende, die ihren schlechtbezahlten Minijob oder ihre Leiharbeit gegen einen normal bezahlten Job tauschen möchten.

0 fair bezahlte Arbeitsplätze fehlen! Jeder gesunde Mensch, der eine Arbeit sucht, kann unter Dutzenden von Angeboten wählen. Es geht meist nur um die Höhe der übertariflichen Leistungen.

Es fehlen also streng genommen etwa 15 Millionen fair bezahlte, sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze! Hätten wir die, wäre auch die Finanzierung unserer Sozialsysteme absolut kein Problem, dann hätte man nicht einmal die Altersrenten von 70 auf 45 Prozent des letzten Bruttogehaltes kürzen müssen.

 

Es mangelt meist nur an der Bezahlung!
Bei näherer Betrachtung entpuppt sich der in den Medien unermüdlich propagierte Fachkräftemangel als reines Propagandageschwätz. Von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen wird ein Fachkräftemangel nur in Branchen beklagt, deren Tariflöhne zu niedrig sind oder wo einzelne Unternehmen schlechte Arbeitsbedingungen bieten.
Der ungebremste Zustrom aus dem Ausland verhindert leider in vielen Berufen eine leistungsgerechte Lohnanpassung. Denn Millionen Wirtschaftsflüchtlinge sind oft heilfroh, überhaupt einen Job in Deutschland zu ergattern und arbeiten auch für wenig Geld und weit unter Tarif.
Durch diese Unterwanderung wird das natürliche Kräftespiel der Marktwirtschaft empfindlich gestört. In einem intakten Binnenmarkt würde ein echter Fachkräftemangel in einer Branche automatisch zu einem Lohnanstieg führen. In Deutschland ist aber das Gegenteil der Fall.
Seit 1980 sinken auf breiter Front die inflationsbereinigten Nettolöhne und Renten.

Selbst der vermeintliche Mangel an Ingenieuren und Mathematikern resultiert letztlich aus der Ausschaltung der Marktwirtschaft. Warum sich täglich als Ingenieur beweisen müssen, wenn man in anderen Berufen mehr verdienen kann bei geringerem Leistungsdruck?
Fazit: Durch die Zugriffsmöglichkeit auf Zuwanderer werden heute viele Berufe nicht mehr leistungsgerecht entlohnt!
Eine hoffentlich nachdenklich stimmende Anmerkung am Rande: In Deutschland gibt es ca. 300.000 Prostituierte, 80 Prozent von ihnen kommen aus dem Ausland. Sieht so der Fachkräftemangel aus, von dem ständig die Rede ist?

 

Häufige Umschulungen, weil der erlernte Beruf zu wenig einbringt!
Der durch schlechte Verdienstmöglichkeiten hervorgerufene Frust führt häufig zu Umschulungen. Es wird oft ein völlig neuer Beruf nur deshalb erlernt, weil die Löhne im Lehrberuf einfach zu mickrig sind. Volkswirtschaftlich gesehen sind diese häufigen Berufswechsel ein teures Vergnügen. Denn die effektive Lebensarbeitszeit der Bevölkerung verringert sich dadurch beträchtlich. Nicht nur die Betroffenen verlieren durch die Umschulung weitere 10 Prozent ihres Arbeitslebens - die sich über Jahre hinziehende Zweitausbildung beansprucht schließlich auch ein großes Kontingent an guten Ausbildern.
Würden alle Berufe fair entlohnt (durch Verzicht auf das importierte Lohndumping), würde die Zahl der Umschulungen beträchtlich zurückgehen. Ebenso würde sich natürlich auch die Zahl der Auswanderungen (vor allem userer Eliten) deutlich verringern.

 

Viele deutsche Ärzte zieht es wegen magerer Einkommen ins Ausland (Skandinavien, Schweiz, USA usw.). Zur Kompensation dieser Abwanderung rekrutieren wir Ärzte aus Osteuropa. Dort fehlen die Ärzte dann.

Würden deutsche Ärzte besser bezahlt, würde die Attraktivität des Berufes zunehmen (es gäbe mehr Medizinstudenten) und natürlich würden auch weniger Ärzte ins Ausland gehen.

 

"Ohne Zuwanderung würde unser Pflegesystem kollabieren!"
Auch derlei Horrormeldungen entbehren jeder Grundlage. Die meisten Altenpfleger verdienen in Deutschland 20 % unter Tarif. Würde man eine Zuwanderung aus dem Ausland in diese Berufe unterbinden, würde das Pflegesystem, anders als behauptet, keineswegs zusammenbrechen. In einem solchen Fall würden sich allmählich die Löhne den Gegebenheiten (dem Markt) anpassen. Unter Tarif würde in Deutschland kaum jemand mehr in diesem Bereich arbeiten wollen und die Tariflöhne würden schon bald auf ein Niveau anziehen, das die Attraktivität dieses anstrengenden Berufes deutlich erhöht.

Irreführende Erfolgsmeldungen!
Laut Statistik steigt inzwischen wieder der Beschäftigungsgrad der über 58-Jährigen. Doch in den schönfärberischen Meldungen und Grafiken ist leider immer nur nebulös von "Jobs" die Rede. Dabei wäre es doch interessant zu wissen, wie hoch der Anteil der echten, versicherungspflichtigen Vollzeitjobs wäre.
Tatsache ist doch, dass viele in die vorzeitige Rente abgeschobene Fachkräfte durch die drastische Absenkung der Altersbezüge zu einer Nebentätigkeit gezwungen sind, um ihr karges Einkommen ein wenig aufzubessern. Es ist schon fast zynisch, aus den durch die Rentenkürzungen entstandenen Notlagen einen Beschäftigungserfolg abzuleiten.

Nur 30 der 45 Millionen Arbeitsverhältnisse in Deutschland sind sozialversicherungspflichtig!
Diese Zahlen sollten eigentlich jedermann wachrütteln! Natürlich hätte jeder Arbeitnehmer am liebsten einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz, schon im Hinblick auf die zu erwartenden Rentenansprüche. Die millionenfachen versicherungsfreien Minijobs zeigen das wahre Gesicht unseres vermeintlichen "Beschäftigungswunders". Warum akzeptieren unsere Volksvertreter überhaupt bei einem "Fachkräftemangel" die Befreiung von der Versicherungspflicht? Würden diese Sondervergünstigungen gestrichen, könnten die Versicherungsbeiträge auf breiter Front sinken.

Fachkräftemangel trotz Massenarbeitslosigkeit?
Das ist ja gerade das Problem unseres Sozialstaates: Viele Tätigkeiten werden in Deutschland so schlecht bezahlt, dass sich eine Arbeitsaufnahme nicht lohnt. Hartz-IV-Familien mit Kindern stehen sich ohne Jobaufnahme oft besser als entsprechende Gering- oder Normalverdienerhaushalte. Ebenso flüchten sich nicht wenige Gestresste in eine sorgenfreie Frühinvalidität (die Zahl der psychisch Erkrankten ist in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen) oder sind froh, mit 58 bereits eine vorgezogene Altersrente genießen zu können (bzw. die Unternehmen sind froh, die älteren, nicht mehr so leistungsfähigen Arbeitnehmer auf elegante Art loswerden zu können).

Wer nun einwendet, so etwas gäbe es in Deutschland doch nicht, Arbeitsverweigerern gehe es hier dank Hartz IV an den Kragen, verkennt die Sachlage. Wer in Deutschland nicht arbeiten will und einigermaßen intelligent ist (und über kein verwertbares Vermögen verfügt), dem ist mit rechtsstaatlichen Mitteln schwer beizukommen. Wie will man in unserem Sozialstaat jemanden zwingen, ordentliche Arbeit abzuliefern? Auch Leistungskürzungs-Androhungen helfen wenig, wenn einer im aufgezwungenen Job nur Mist baut ("ich gebe mir die größte Mühe, aber ich kann das einfach nicht") oder dauernd krank spielt.
Fazit: Bei attraktiveren Löhnen und/oder deutlich niedrigeren Sozialhilfen würden sich die Verhältnisse rasch wandeln. Dann gäbe es selbst in den Pflegeberufen und in der Gastronomie ein Überangebot an Fachkräften und niemand würde von einer notwendigen Zuwanderung reden
. Die unbegrenzte Freizügigkeit bei der Arbeitsplatzsuche in der EU kontakariert die natürlichen Triebkräfte der freien Marktwirtschaft. Von dieser Schieflage profitieren viele um unbegrenzte Zuwanderung bemühte Unternehmen (zu Lasten der Allgemeinheit).

 

Vorübergehende Engpässe
Seit 5 Jahren schon wird durch eine künstlich erzeugte Billiggeldschwemme im Baugewerbe eine vorübergehende Scheinblüte erzeugt. Statt eines früher üblichen Hypothekenzinses von 8 % bekommt man heute schon für 2 % Baugelder.
Angesichts dieser absurden Zustände wird natürlich gebaut und renoviert wie nie zuvor. Wenn es in dieser Ausnahmesituation dann in irgendeinem Handwerksbereich zu einem "Fachkräftemangel" kommt, muss man halt damit leben. Es macht doch keinen Sinn, jetzt über Gebühr Maurer oder Dachdecker auszubilden, die dann nach dem (künstlich erzeugten) Boom alle arbeitslos wären.
Es macht auch keinen Sinn, diesen Fehlbedarf mit Zuwanderern zu decken. Denn die würden mit Auslaufen des Booms schließlich auch nicht mehr gebraucht. Man kann diese Leute dann nicht einfach wieder nach Hause schicken. Unter Umständen werden sie ihr Leben lang von Hartz IV leben müssen.

 

"Im Jahr 2034 fehlen 11 Millionen Facharbeiter!"
Schon immer wurde mit absurden Prognosen Politik gemacht. Schon für das Jahr 2013 wurde in den 1990er Jahren ein millionenfacher Facharbeitermangel vorhergesagt. Aber es ist dann ganz anders gekommen. Der Fehlbedarf ist nicht eingetreten, die damalige Prognose hat sich als idiotisch erwiesen. Statt eines Fachkräftemangels erleben wir das Zeitalter der Massenarbeitslosigkeit, wobei der größte Teil der Erwerbslosen durch Bilanzierungstricks aus der offiziellen Statistik herausgerechnet wird.
Heute redet natürlich niemand mehr von den irreführenden Prognosen der 1990er. Und in 20 Jahren werden auch die Prognosen von heute ("11 Millionen fehlende Fachkräfte") nicht mehr hinterfragt. Die falschen Propheten brauchen nicht befürchten, für ihre folgenschweren Fehleinschätzungen jemals zur Rechenschaft gezogen zu werden.

Die Denkfehler bei den Bedarfsrechnungen!
Meistens errechnen zweifelhafte Experten im Auftrage der Wirtschaft den Bedarf an Fachkräften auf Basis der altersbedingten Fluktuation: 20 Millionen Erwerbstätige gehen in den nächsten 20 Jahren in Rente - aber auf Grund der schwachen Geburtsjahrgänge rücken nur 9 Millionen Berufseinsteiger nach. 20 Millionen minus 9 Millionen - das ergibt dann einen Fehlbedarf von 11 Millionen Arbeitskräften. Doch diese Milchmädchenrechnung ist natürlich absurd. Aus vielerlei Gründen, z. B.:

1. Eine schrumpfende Bevölkerung braucht auch weniger Arbeitskräfte!
Wenn die starken Geburtenjahrgänge allmählich aussterben, sinkt auch die Bevölkerungszahl der Landes (falls nicht durch eine forcierte Zuwanderung der Effekt aufgehoben wird). Auch die demografische Entwicklung wird sich aus diesem Grund normalisieren (der Anteil der Rentner an der Gesamtbevölkerung wird spürbar zurückgehen). Würde die deutsche Bevölkerung in 20 Jahren also um zehn Millionen abnehmen, braucht man zur dessen Ernährung und Versorgung auch keine 40 Millionen Arbeitskräfte mehr.

2. Die wachsende Produktivität verringert den Arbeitsaufwand!
Die genialen Fortschritte in der technischen Entwicklung und Automatisierung erhöhen die Produktivität. In den nächsten 20 Jahren ist mit einem Zuwachs von 70 Prozent zu rechnen. Das bedeutet: Es werden in 20 Jahren auch weit weniger Arbeitskräfte gebraucht, um dem heutigen Lebensstandard zu genügen. Schon dieser Aspekt erklärt, warum die Panikmache beim Facharbeitermangel völlig haltlos ist.

Grundsätzliches:
Wieso braucht ein Staat mehr Arbeitsplätze, als das Land hergibt?
Überall in der Welt kämpfen wir mit den Phänomenen der Massenarbeitslosigkeit, der Armut und des Lohndumpings. In diesem Umfeld beklagen nun deutsche Unternehmer den akuten Fachkräftemangel. Aber was ist in Deutschland so grundlegend anders, warum brauchen wir mehr Arbeitskräfte, als die eigene Bevölkerung hergibt? Ist unser Lebensstandard so hoch, dass wir ihn mit eigenen Kräften nicht erwirtschaften könnten? Wohl kaum!

Die wahre Ursache ist eher im unseren Exportwahn zu finden!
Wenn Deutschland nicht Jahr für Jahr einen riesigen Handels- und Leistungsbilanzüberschuss erwirtschaftet, fühlen sich unsere politischen Akteure offenbar unwohl. Obwohl man doch ganz genau weiß, dass unser Ungleichgewicht manche EU-Staaten in erhebliche Schwierigkeiten bringt. Warum muss im dichtbesiedelten Deutschland produziert werden, was dann in Ländern mit gigantischen Arbeitslosenproblemen konsumiert wird?
Würde man in Deutschland die 2,3 Millionen offiziellen Arbeitslosen sowie die fünf Millionen verdeckten Arbeitslosen (in die Frührente, Praktika abgeschobenen) und das Millionenheer der stillen Reserve (Menschen, die als Erwerbslose nicht registriert werden, weil sie keine Sozialhilfen erhalten) aktivieren, könnten wir sogar die wöchentliche Regelarbeitszeit von 40 auf 30 Stunden absenken.

Die Zuwanderung schafft neuen Arbeitskräftebedarf!
Insofern ist auch die Zuwanderung bestenfalls ein Nullsummenspiel, was den Arbeitskräftebedarf betrifft. Denn Migranten sind ja keine pflegefreien Roboter. Sie müssen genauso wie die heimische Bevölkerung ernährt und versorgt werden (was Arbeitskräfte beansprucht).
Anders ausgedrückt: Würden in Deutschland 20 Millionen, 40 Millionen oder 80 Millionen Menschen leben -
in einer intakten Volkswirtschaft ist es völlig egal - es gibt dort keinen Fachkräftemangel, genauso wenig wie eine Massenarbeitslosigkeit. Die intakte Volksgemeinschaft erarbeitet immer den Lebensstandard, den es braucht bzw. aus eigenen Kräften erwirtschaften kann. Variabel ist lediglich die allgemeine Wochenarbeitszeit (je höher die ausfällt, desto höher der Lebensstandard).

"Aber wir haben doch 800.000 offene Stellen!"
Ja wirklich? Und was sind das für Arbeitsplätze, die scheinbar nicht besetzt werden können? In der Sommersaison 2015 gab es allein auf Sylt einen ungedeckten Bedarf von 800 Aushilfskräften, vorwiegend in der Gastronomie und dem Hotelgewerbe. Und warum können diese Stellen nicht besetzt werden, trotz anhaltend hoher Massenarbeitslosigkeit? Ganz einfach: Weil die Verdienste den Arbeitsbedingungen nicht angepasst sind!
Der Lohn langt in vielen Fällen nicht einmal, um die Kosten für eine kleine Wohnung auf Sylt abzudecken (die Mieten sind dort horrend). Also müssen die Leute mit der Bahn vom Festland hin- und herpendeln. Das ist sehr zeitaufwendig und geht natürlich auch ins Geld. Es lohnt kaum (es sei denn, man halbiert die Hartz-IV-Sätze für Familien).
Im Bäckerhandwerk scheint es derweil auch einen Nachwuchsmangel zu geben. Wird uns doch über die Medien immer wieder vorgeschwärmt, Flüchtlinge könnten gerade in diesen Bereich gut umgeschult werden. Vor einigen Jahren noch fanden viele Bäckergesellen keinen Job (weil zunehmend nur noch importierte Rohlinge aufgebacken werden). Mag sein, dass sich das Blatt inzwischen gewendet hat.
Aber warum wollen denn so wenige Schulabgänger heute noch Bäcker werden? Liegt das nicht an der unzureichenden Bezahlung angesichts erschwerter Arbeitsbedingungen? Morgens um 3 Uhr aufstehen und dann in heißen Backstuben Akkordarbeiten verrichten ist nun wirklich nicht jedermanns Sache. Da arbeitet man doch lieber in einem Autokonzern am Fließband (verdient dort das Doppelte), wird Pilot (bei vierfachem Gehalt), Lehrer, Erzieher, Sozialarbeiter oder was auch immer.
Jeder Mensch bzw. jeder Job hat seinen Preis. Über die massenweise Zuwanderung wird dieses marktwirtschaftliche Grundprinzip ausgehebelt.
Der beklagte "Fachkräftemangel" in den Backstuben ist auch in anderer Hinsicht aufschlussreich und beispielhaft. Welche Arbeit bleibt eigentlich aufgrund der Notsituation liegen? Hat etwa in unserer Überproduktions- und Überflussgesellschaft schon jemand einmal kein Brot mehr kaufen können? Der Supergau wäre doch lediglich, wenn kurz vor Feierabend statt der gewohnten zwanzig nur noch fünf Brotsorten zur Verfügung stünden.

Uns geht die Arbeit aus...
Bei dieser Fachkräftemangeldebatte sollen auch nicht Befürchtungen unterschlagen werden, die in genau die entgegengesetzte Richtung zielen. Schon seit 20 Jahren wird behauptet, der Menschheit gehe langfristig die Arbeit aus (immer weitergehende Digitalisierung, Automatisierung, Einsatz von Robotern usw.).
Auch diese Panikmache unterstütze ich nicht. Letztlich läuft alles nur auf eine Interessenbalance von Lebensstandard und Freizeit hinaus. Würden wir uns mit dem Anspruchsdenken von 1970 begnügen, bräuchten wir alle heute nur noch etwa 20 Stunden arbeiten.

Fortsetzung: Nachträge und Ergänzungen zum Thema Fachkräftemangel …

 

Perversion des Denkens:
Warum sollen Menschen ihre Heimat verlassen und der Arbeit ständig hinterherlaufen? Warum gehen die Investoren nicht dorthin, wo die Menschen sind?
Völkerwanderungen - weil es das Kapital so will?

 


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Impressum
© Der obige Text ist die Zusammenfassung einer Studie des Wirtschaftsanalysten und Publizisten Manfred J. Müller aus Flensburg
.

 

Falls Sie der Politik und den Medien arglos vertrauen, ist "DAS KONTRABUCH" absolut nichts für Sie!
Sie würden sich nur ärgern, würden das Kontrabuch als einen Angriff auf Ihr Weltbild verstehen. Denn das Kontrabuch räumt rücksichtslos auf mit der ewigen Schönfärberei, der Verblendung, den eingeimpften Vorurteilen und Irrlehren!

Zum Beispiel was unseren Wohlstand betrifft:
Seit 1980 sind in Deutschland die inflationsbereinigten Nettolöhne und Renten gesunken, während sich die Arbeitslosenzahlen seit Anfang der 1960er verzehnfacht haben.

Zum Beispiel was den Fachkräftemangel betrifft:
Denn den gibt es nur in unterbezahlten Berufen. Und was nützt es, einige selbstverschuldete Löcher in der Pflege bzw. auf dem Bau durch eine Zuwanderung zu stopfen, wenn dadurch an anderer Stelle weit größere Lücken aufgerissen werden? Es fehlt dann an Wohnungen, Straßen, Schulen, Kitaplätzen, Juristen, Dolmetschern, Sozialarbeitern, Betreuern, Lehrern, Polizisten, Ärzten usw.).

Zum Beispiel was die Zollphobie betrifft:
Einfuhrzölle sind ein über Jahrtausende bewährtes Mittel zur Eindämmung unlauterer Konkurrenz von außen (im Kampf gegen das Lohn-, Öko-, Steuerdumping usw.). Zölle würden die Macht des Kapitals empfindlich beschneiden und dem Staat Einnahmen zur Finanzierung des Gesundheitssystems bescheren. Niemand bräuchte dann noch Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung entrichten.

Zum Beispiel was die Billiggeldschwemme betrifft:
Der europäische und globale Kasinokapitalismus hängt am Tropf einer marktfeindlichen Billiggeldschwemme! Wann bricht dieses fragile Kartenhaus in sich zusammen? Wann kippt die Stimmung?
Dass es bislang noch zu keiner Katastrophe kam, hängt vermutlich mit der Undurchschaubarkeit und Komplexität der globalen Geldströme zusammen. Wer kann da noch durchblicken? Man verlässt sich auf das weltweit verflochtene, elektronische Finanzsystem, weil es eh nicht verstanden wird. Deutschlands Hyperinflation 1923 dagegen entstand, weil jeder Bürger genau mitbekam, wie die sagenhafte Geldvermehrung funktionierte.

Zum Beispiel was die Europäische Union betrifft:
Die EU kann offenbar nur noch über eine gehirnwäscheartige Dauerpropaganda vor dem Kollaps bewahrt werden. Tag für Tag werden den EU-Bürgern die verklärenden Vorzüge der Schicksalsgemeinschaft eingetrichtert. Voller Pathos wird gemahnt, Europa sei in Gefahr. Dabei ist nicht Europa in Gefahr, sondern die EU (das ist nicht dasselbe). Und zigtausend überbezahlte Wichtigtuer, EU-Bürokraten und Lobbyisten bangen um ihre Pfründe.

Zum Beispiel was den Umweltschutz betrifft:
Die Hauptursachen (Bevölkerungsexplosion und Warentourismus) werden weitgehend verdrängt und verschwiegen. Weil man keinen Mut zur Wahrheit hat und die umständliche, im höchsten Maße kontraproduktive "internationale Arbeitsteilung" nicht in Verruf geraten darf. Deshalb müssen nationale Abgasnormen als Alibifunktion herhalten. Aber unsere teure Energiewende löst nicht das globale Klimaproblem. Wo bleibt da die Aufrichtigkeit?

 

••• NEU:

Kapitalismus, Zollfreihandel, Globalisierung:
DAS KONTRABUCH
Wie funktioniert die grenzenlose Ausbeutung?
Und was müssten unbestechliche Politiker dagegen tun?

Mit mehr Verständnis für die weltwirtschaftlichen Zusammenhänge, einer Loslösung von den Irrlehren der Kapitallobby und der Wahnidee des globalen Dumpingwettbewerbs könnten die richtigen Schlussfolgerungen gezogen und notwendige Reformen eingeleitet werden. Dazu wären nicht einmal internationale Abkommen vonnöten. Jeder Staat könnte souverän handeln und sich somit aus der Zwangsjacke der einschnürenden Abhängigkeiten befreien. Daraus entstünde weltweit ein offener Wettbewerb über das beste Staats-, Demokratie- und Wirtschaftsmodell.
Autor Manfred Julius Müller, 100 Seiten, Format 17x22 cm, 8,90 Euro
Weitere Infos zum Buch. Bestellung zum Beispiel über www.amazon.de, www.buecher.de, www.hugendubel.de, www.thalia.de und www.ebook.de oder auch über den stationären Buchhandel.


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