Behauptung, Vorurteil:

"Aber die internationale Zusammenarbeit hat doch dazu beigetragen, die Finanzkrise 2009 zu meistern..."

 

Richtigstellung:

Es stimmt: Die recht gute internationale Zusammenarbeit 2008/2009 hat den drohenden Zusammenbruch erst einmal verhindert. Aber: Ohne die übertriebenen weltwirtschaftlichen Verflechtungen hätte es diese Finanzkrise gar nicht gegeben! Erst der globale Dumpingwettbewerb zwang zur Deregulierung der Finanzmärkte. Die einzelnen Nationalstaaten hatten letztlich kaum noch eine Kontrolle über die eigene Volkswirtschaft, erst recht nicht über den Geld- und Kreditverkehr.
Diese Umstände führen auch heute noch zu einer gefährlicher Unwucht: Immer mehr Geld häuft sich bei den wenigen
Globalisierungsgewinnlern an, während der breiten Masse der Bevölkerung das Geld für den normalen Konsumkreislauf entzogen wird. Demzufolge bilden sich immer wieder gefährliche Spekulationsblasen, deren Ausgang ungewiss ist. Auch die Finanzkrise 2009 ist längst noch nicht abgehakt - es droht eine Fiskalkrise ungeahnten Ausmaßes, da man anscheinend von der Billiggelddroge nicht mehr los kommt.

Ausführlichere Abhandlung zu diesem Thema: Wie verlaufen Finanzkrisen?

Einmal generell: Wie viele Wahrheiten gibt es? Die Verhöhnung der Vernunft und Logik.

 

 

Falsche Zahlen (Bilanzkosmetik), Vorurteile und Irrlehren führen zu falschen Schlussfolgerungen und in der Summe zu fatalen Fehlentscheidungen. Eine Wende zum Besseren kann es nur geben, wenn Schönfärberei, Vorurteile und Irrlehren erkannt und anerkannt werden!

 

 


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Viele Leute wachen erst auf, wenn sie selbst betroffen sind! Wenn ihr eigener Wohlstand bedroht ist oder sie keine vernünftige Arbeit mehr finden. Viele Arglose wähnen sich in einer Sicherheit wie damals vor dem Börsencrash 1929.

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