Behauptung, Vorurteil:

"Aber die internationale Zusammenarbeit hat doch dazu beigetragen, die Finanzkrise 2009 zu meistern..."

 

Richtigstellung:

Es stimmt: Die recht gute internationale Zusammenarbeit 2008/2009 hat den drohenden Zusammenbruch erst einmal verhindert. Aber: Ohne die übertriebenen weltwirtschaftlichen Verflechtungen hätte es diese Finanzkrise gar nicht gegeben! Erst der globale Dumpingwettbewerb zwang zur Deregulierung der Finanzmärkte. Die einzelnen Nationalstaaten hatten letztlich kaum noch eine Kontrolle über die eigene Volkswirtschaft, erst recht nicht über den Geld- und Kreditverkehr.
Diese Umstände führen auch heute noch zu einer gefährlicher Unwucht: Immer mehr Geld häuft sich bei den wenigen
Globalisierungsgewinnlern an, während der breiten Masse der Bevölkerung das Geld für den normalen Konsumkreislauf entzogen wird. Demzufolge bilden sich immer wieder gefährliche Spekulationsblasen, deren Ausgang ungewiss ist. Auch die Finanzkrise 2009 ist längst noch nicht abgehakt - es droht eine Fiskalkrise ungeahnten Ausmaßes, da man anscheinend von der Billiggelddroge nicht mehr los kommt.

Weiterführende Abhandlungen (falls Sie mehr wissen wollen). Text A und Text B und Text C

 

 

Falsche Zahlen (Bilanzkosmetik), Vorurteile und Irrlehren führen zu falschen Schlussfolgerungen und in der Summe zu fatalen Fehlentscheidungen. Eine Wende zum Besseren kann es nur geben, wenn Schönfärberei, Vorurteile und Irrlehren erkannt und anerkannt werden!

 

 


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So manche meiner Ansichten und Gegendarstellungen erscheinen Gleichgültigen oder politisch Desinteressierten zunächst fragwürdig. Im Kontext mit anderen enttarnten Vorurteilen erklären sich aber auch solch ungewohnte Thesen. Denn am Ende gelten immer die Gesetze der Logik, Gerechtigkeit und nachhaltigen Humanität.
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Manfred Julius Müller, Flensburg

 

Welche politischen und wirtschaftlichen Konsequenzen muss Deutschland aus der Coronakrise ziehen?

Nun beginnt der zähe Kampf gegen Vorurteile, Irrlehren, Schönfärbereien und verschleppte Reformen. Ein "Weiter so!" kann und darf es nach Corona nicht geben. Denn wenn sich grundlegend nichts ändert, droht ein Kollaps der Weltwirtschaft. Dann werden im- und exportabhängige Staaten zu drastischen Maßnahmen greifen müssen (Währungsreformen, Hyperinflationen, Vermögensabgaben, Steueranhebungen, höhere Sozialversicherungsbeiträge, Kürzungen der Renten, Sozialhilfen usw.).

Überrumpelung und Propaganda statt repräsentative Demokratie?
Die wirklich systemrelevanten Entscheidungen (Abschaffung der DM, schleichende Umwandlung Deutschlands zum Vielvölkerstaat, seit 10 Jahren manipulierte Nullzinspolitik, EU-Schulden-Transferunion, Verzicht auf funktionsfähige Staatsgrenzen usw.) wurden ohne Wählerauftrag getroffen! Eine allmähliche Akzeptanz des von oben verordneten Wandels entwickelte sich erst im Nachhinein über eine permanente Propaganda (Umerziehung). Was hat eine solche Praxis, ein solches Vorgehen noch mit einer repräsentativen Demokratie gemein? Wie machtlos ist der einzelne Bürger, wenn selbst Wahlen zur Farce werden?

 

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"Die Wandlung Deutschlands nach der Corona-Krise"
Wie Unaufrichtigkeit, geschönte Wirtschaftsdaten und hartnäckige Vorurteile in der Vergangenheit zu verhängnisvollen Fehlentwicklungen führten, die bei der anstehenden Neuordnung korrigiert werden müssen.
Manfred Julius Müller, 172 Seiten, Format 17x22 cm, 13,50 Euro

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