Freitagsdemo: Demonstrieren für den Klimaschutz!

Mit pauschalierten Vorwürfen ist nichts gewonnen. Und wer Demos nutzt, um die Schule zu schwänzen, macht sich eh unglaubwürdig!

Eigentlich finde ich es ja toll, wenn junge Menschen sich politisch engagieren. Ab es muss schon ein wenig Überlegung dahinterstecken. Das heißt: Es müssen gezielte Maßnahmen eingefordert werden! Wer nur pauschale Forderungen stellt, eine bessere Zukunft einfordert und Konzerne anprangert, macht es sich zu einfach.

 

Was müsste also in Bezug auf den Klimawandel konkret gefordert werden?

1. Der entscheidende Faktor bei der Klimaerwärmung ist die Bevölkerungsexplosion!
Die Weltbevölkerung hat sich seit dem Jahre 1900 verfünffacht (heute leben 7,5 Milliarden Menschen). Man braucht kein Rechengenie zu sein um zu erkennen, dass eine solche Entwicklung die treibende Kraft ist beim Klimawandel. Wer das nicht zu sagen wagt und sich hinter vernebelnden Allgemeinplätzen versteckt, ist feige.

2. Als zweitwichtigster Störfaktor in Sachen Umweltschutz erweist sich die internationale Arbeitsteilung!
Also der Zollabbau, die Freihandelszonen usw. Denn durch den irren Warentourismus vervielfacht sich das Transportaufkommen! Selbst bei sinkendem Wohlstand, wie wir ihn seit 40 Jahren in der westlichen Welt erleben. Also bitte keine Verdrängungen, keine Schönfärbereien, kein schwammiger Verweis auf die 'bösen Konzerne'* oder die 'bedrohte Zukunft'.

3. Erst an dritter Stelle der Prioritäten steht der vernünftige Umgang mit unserer Umwelt!
Hier würde zum Beispiel eine drastische Preiserhöhung fossiler Brennstoffe Gutes bewirken. Aber dazu muss ich die Menschheit ziemlich einig sein. Es nützt global gesehen wenig, wenn nur in Deutschland die Benzin- und Strompreise drastisch angehoben werden. Ein solch nationales Engagement würde nur dazu führen, dass der Industriestandort Deutschland seine Konkurrenzfähigkeit verliert.

Vorsicht vor Illusionen und trügerischen Visionen!
Es ist noch lange nicht ausgemacht, dass zum Beispiel Elektroautos insgesamt betrachtet eine bessere Umweltbilanz aufweisen als Dieselfahrzeuge (es ist sogar eher unwahrscheinlich). Vor dürfen der Industrie nicht Abgasnormen abverlangt werden, die technisch noch nicht machbar sind. Und ältere Autos vorzeitig zu verschrotten, bloß weil die neueste Motorengeneration ein wenig besser abschneidet, wäre ökologischer Unsinn.

 

* PS: Ich bin alles andere als ein Fürsprecher der Großkonzerne. Es bringt aber nichts, ohne Sinn und Verstand auf Konzerne einzudreschen.

 

Der Schlachtruf der Klimademonsteanten":
Wir sind hier, wir sind laut, weil Ihr unsere Zukunft klaut!"
Aber allgemein gehaltene verbale Angriffe sind feige und unglaubwürdig. Und die Kritisierung des Kohlepromisses ist scheinheilig, ohne ein Alternativprogramm vorzulegen.
Werdet konkret! Engagiert Euch für eine niedrigere Geburtenrate in den Entwicklungsländern, für ein Ende des Freihandelswahns (global und auch in Europa) und eine Änderung des Konsumverhaltens (Abkehr von der Wegwerfgesellschaft).

 

Hintergrund & Analyse:
Wie ehrlich sind die Grünen?
Der Fachkräftemangel entsteht durch die Zuwanderung!
Wie neutral ist "Der Spiegel"? Das grundsätzliche Dilemma unseres Medienzeitalters.

 

© Manfred Müller, Januar 2019
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Die ideologische Verbohrtheit und Unaufrichtigkeit vieler Politiker ist Schuld an den Missständen unserer Zeit!
Jegliche berechtigte Kritik schon im Keim zu ersticken beschert die Zustände, unter denen Deutschland seit Jahrzehnten leidet (sinkende Reallöhne und Renten, prekäre Beschäftigungsverhältnisse, Massenarbeitslosigkeit, beruflicher Leistungsdruck, Zukunftsängste, Klimawandel usw.). Unsere "großzügigen" Gutmenschpolitiker sollten einsehen, dass sich die aufgestauten Probleme nicht über weitere Umverteilungsorgien lösen lassen. Der Sozialstaat muss finanzierbar bleiben.

Wir brauchen kein sich ständig übertrumpfendes Anspruchsdenken, sondern offene und ehrliche Auseinandersetzungen über elementare Grundsatzfragen:
Ist es klug, den Sozialstaat über den Faktor Arbeit zu finanzieren?
Ist die hochgelobte Ex- und Importabhängigkeit wirklich erstrebenswert?
Dient das künstlich erzwungene globale Lohn- und Steuerdumping dem Wohle der Menschheit?
Sind Debatten über den Klimawandel verlogen, wenn deren Hauptursachen (Bevölkerungsexplosion, Zuwanderung und Warentourismus) unerwähnt bleiben? (Eine Frage, die sich auch die laut demonstrierenden Umweltschützer einmal stellen sollten.)
Interessiert es niemanden (ist es keiner Frage wert), warum das jährliche Produktivitätswachstum in Deutschland seit den 1960er Jahren um 90 % abgestürzt ist?
Sind EU und Weltwirtschaft nur noch über eine Billiggeldschwemme zu retten?

NEUERSCHEINUNG im Januar 2019
Kapitalismus, Zollfreihandel, Globalisierung:
DAS KONTRABUCH
Wie funktioniert die grenzenlose Ausbeutung?
Und was müssten unbestechliche Politiker dagegen tun?
Autor Manfred Julius Müller, 100 Seiten, Format 17x22 cm, 8,90 Euro
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Was bietet uns die Zukunft, was kommt auf uns zu? Wie wird/muss sich unser Land und die Welt ändern? Wie befreit sich ein Staat/Volk aus dem Teufelskreis der globalen Abhängigkeiten und des ewigen Leistungsdrucks?
Mit nur wenigen, behutsam durchgeführten Veränderungen lassen sich umwälzende Reformen einleiten. Man muss es nur wollen! Beziehungsweise unsere „unabhängigen" Volksvertreter müssen die kleinen Drehs an den entscheidenden Stellschrauben zulassen.


Manfred Julius Müller analysiert seit über 30 Jahren weltwirtschaftliche Abläufe. Er ist Autor verschiedener Bücher zu den Themenkomplexen Globalisierung, Kapitalismus und Politik. Manche Texte von Manfred Julius Müller fanden auch Einzug in Schulbücher oder werden zur Lehrerausbildung herangezogen.
Die Texte & Bücher von Manfred J. Müller sind überparteilich & unabhängig! Sie werden nicht, wie es leider sehr häufig der Fall ist, von staatlichen Institutionen, Global Playern, Konzernen, Verbänden, Parteien, Gewerkschaften, der EU- oder der Kapitallobby gesponsert!