Behauptung, Vorurteil:

"Aber als Exportweltmeister profitieren wir doch ganz besonders von der Globalisierung ...!"

 

Richtigstellung:

Seit etwa 40 Jahren gibt es die Globalisierung (entstanden durch den Abbau von Importzöllen). Seit dieser Zeit sind in Deutschland die Reallöhne um ca. 15 Prozent gesunken. Dieser Absturz ist schon deshalb so pervers, weil im gleichen Zeitraum sich die Produktivität fast verdoppelte.
Die gleiche negative Entwicklung vollzog sich auch auf dem Arbeitsmarkt. Statt der zuvor üblichen Vollbeschäftigung kennen wir seit Beginn der 1980er Jahre nur noch die Massenarbeitslosigkeit. Es fehlten schon vor Corona zehn Millionen sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze.
Die Globalisierungslobby möchte den Schwund der Arbeitsplätze gerne vertuschen und redet großspurig vom Fachkräftemangel. Aber auch das sind alles nur faule Tricks und billige Ausflüchte.

 

Weiterführende Abhandlungen (falls Sie mehr wissen wollen). Text A und Text B und Text C

 

 

"Falsche Daten (Bilanzkosmetik), Vorurteile und Irrlehren führen zu falschen Schlussfolgerungen und in der Summe zu fatalen Fehlentscheidungen. Eine Wende zum Besseren kann es nur geben, wenn Schönfärberei, Vorurteile und Irrlehren erkannt und anerkannt werden!"

Manfred Julius Müller  

 


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Manfred Julius Müller, Flensburg

 

  

Welche wirtschaftlichen Konsequenzen muss Deutschland aus der Coronakrise ziehen?

Nun beginnt der zähe Kampf gegen Vorurteile, Irrlehren, Schönfärbereien und verschleppte Reformen. Ein "Weiter-So!" kann und darf es nach Corona nicht geben. Denn wenn sich grundlegend nichts ändert, droht ein Kollaps der Weltwirtschaft. Dann werden im- und exportabhängige Staaten zu drastischen Maßnahmen greifen müssen (Währungsreformen, Hyperinflationen, Vermögensabgaben, Steueranhebungen, höhere Sozialversicherungsbeiträge, Kürzungen der Renten und Sozialhilfen usw.).

 

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