Behauptung, Vorurteil:

"Ohne Globalisierung wäre das Klimaproblem nicht lösbar..."

 

Richtigstellung:

Allen Ernstes will uns die Freihandelslobby einreden, dass ohne Globalisierung ein wirksamer Umweltschutz undenkbar sei und auch der Klimawandel nicht mehr verhindert werden könnte.
Eine solche Darstellung ist meines Erachtens an Unverfrorenheit kaum noch zu toppen. Denn es ist doch gerade die Globalisierung (der Wegfall der Zollgrenzen), der zu einem völlig absurden Warentourismus geführt hat. Milliarden Tonnen von Halbfertigwaren werden heute auf allen Meeren und Kontinenten hin und her transportiert, bloss um sie unter noch günstigeren Bedingungen weiterverarbeiten zu lassen. Deutschland bezieht die meisten seiner Produkte aus fernen Ländern und Erdteilen (man schaue nur einmal in ein x-beliebiges Kaufhaus).
Außerdem verbietet die globale Dumpingkonkurrenz einen längst möglichen, zukunftsorientierten Umweltschutz. Gäbe es den internationalen Wettbewerb nicht, könnte Deutschland schon längst ohne fossile Energien (Öl, Kohle, Gas) auskommen.

 

Weiterführende Abhandlungen (falls Sie mehr wissen wollen). Text A und Text B und Text C und Text D

 

 

Falsche Zahlen (Bilanzkosmetik), Vorurteile und Irrlehren führen zu falschen Schlussfolgerungen und in der Summe zu fatalen Fehlentscheidungen. Eine Wende zum Besseren kann es nur geben, wenn Schönfärberei, Vorurteile und Irrlehren erkannt und anerkannt werden!

 Manfred Julius Müller  

 


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135 Vorurteile und Irrlehren, die noch immer unsere Politik stark beeinflussen!
So manche meiner Ansichten und Gegendarstellungen erscheinen Gleichgültigen oder politisch Desinteressierten zunächst fragwürdig. Im Kontext mit anderen enttarnten Vorurteilen erklären sich aber auch solch ungewohnte Thesen. Denn am Ende gelten immer die Gesetze der Logik, Gerechtigkeit und nachhaltigen Humanität.
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© Manfred Julius Müller, Flensburg

 

"Denn sie wissen nicht, was sie tun …"
Wenn unsere Politiker die Kettenreaktion weltwirtschaftlicher Zusammenhänge nicht sehen wollen, werden sie bis zum bitteren Ende (bis zum völligen Zusammenbruch des Kasinokapitalismus) weiterwursteln.

 

Dieser Entwicklung darf man nicht tatenlos zusehen:
Die vom Establishment so gefürchteten Bücher von Manfred Julius Müller …