Behauptung, Vorurteil:

"Der Protektionismus schadet allen!"

 

Klarstellung:

Der Protektionismus (Schutz der heimischen Wirtschaft vor ausländischer Dumpingkonkurrenz) gilt als absolutes Teufelswerk. Der Protektionismus ist derart böse, dass die "freie" (kapitalgesteuerte) Presse es nicht einmal wagt, über das heikle Tabuthema offen und ehrlich zu reden.
Tatsache aber ist: Der Protektionismus wurde mit dem Abbau der Zölle nicht abgeschafft, sondern lediglich umgewandelt. Anstelle der offenen und ehrlichen Zölle greift heute ein ganzes Arsenal verdeckter Tricks, um im globalen Wettkampf ein Überleben der heimischen Wirtschaft zu sichern.
In Deutschland und der EU
wurde der Zoll-Protektionismus weitgehend durch den Subventions-Protektionismus ersetzt - das bedeutet fiskalisch eine totale Umkehr (hohe Ausgaben statt hohe Einnahmen) zugunsten des Großkapitals.

Dabei gibt es noch Dutzende anderer Spielarten des Protektionismus (Währungs-, Lohn-, Ökodumping, Korruption, Verbot freier Gewerkschaften usw.), die weitgehend unbeachtet bleiben. Die Fixierung allein auf die Zölle ist pure Heuchelei.

 

Weiterführende Abhandlungen (falls Sie es genauer wissen wollen). Text A und Text B und Text C und Text D

 

 

"Der Protektionismus steht für die typische Verlogenheit in der öffentlichen Berichterstattung. Der faire Bedingungen schaffende Dumpingschutz (also der Zoll) wird geächtet, das bösartige Krebsgeschwür der abgepressten Subventionen wird gerechtfertigt.
Man mache sich keine Illusionen: Egal ob Zölle oder Subventionen - ohne Protektionismus wären alle Hochlohnländer längst ruiniert."

Manfred Julius Müller  

 


Stimmen Sie ab! Ist die Gegendarstellung berechtigt? Teilen Sie die Auffassung des Autors? Wenn ja, nichts anklicken, wenn nein, per Klick widersprechen.
Anmerkung: Widersprechen mehr als 30 % der Leser der Gegendarstellung, wird sie vom Netz genommen.

Nein, die Gegendarstelllung überzeugt nicht!

 

Startseite www.tabuthemen.com Das Fundament unserer Demokratie - die 75 fatalsten Irrlehren und Lebenslügen aus Politik & Medien
Impressum
©
Manfred Julius Müller, Flensburg

 

 

Welche wirtschaftlichen Konsequenzen muss Deutschland aus der Coronakrise ziehen?

Nun beginnt der zähe Kampf gegen Vorurteile, Irrlehren, Schönfärbereien und verschleppte Reformen. Ein "Weiter-So!" kann und darf es nach Corona nicht geben. Denn wenn sich grundlegend nichts ändert, droht ein Kollaps der Weltwirtschaft. Dann werden im- und exportabhängige Staaten zu drastischen Maßnahmen greifen müssen (Währungsreformen, Hyperinflationen, Vermögensabgaben, Steueranhebungen, höhere Sozialversicherungsbeiträge, Kürzungen der Renten und Sozialhilfen usw.).

 

••• NEU:

Die Wandlung Deutschlands nach der Corona-Krise
Zerbricht jetzt die verlogene, konzernfreundliche Welt des Gesinnungsjournalismus?
Manfred Julius Müller, 172 Seiten, Format 17x22 cm, 13,50 Euro

Weitere Infos zum Buch.

Das Coronabuch liefert allumfassende, leicht verständliche Erklärungen für das raffinierte Zusammenspiel der kontraproduktiven Kräfte und Strömungen. Es überzeugt durch seine stichhaltigen Argumente. Es zeigt auf, wo angesetzt werden müsste, um unsere Welt nachhaltig zu ändern. "Die Wandlung Deutschlands nach der Coronakrise" bietet ein plausibles Gesamtkonzept und verliert sich nicht in widersprüchlichen, realitätsfernen Einzelmaßnahmen.