Behauptung, Vorurteil:

"Die Mehrwertsteuer ist unsozial!"

 

Gegendarstellung:

Wer so daherredet, bezeugt seine Ahnungslosigkeit. Würde der Sozialstaat stärker über Konsumsteuern finanziert und würden m Gegenzug die Sozialversicherungsbeiträge abgesenkt, wäre das ein Segen für alle (selbst für Rentner und Sozialhilfebezieher). Denn anders als Unwissende glauben, werden durch eine Umfinanzierung der Lohnnebenkosten (Mehrwertsteuer rauf, Sozialversicherungsbeiträge runter) Waren und Dienstleistungen nicht teurer. Weil eben die Arbeitskosten dadurch sinken.
Weitere positive Aspekte kommen hinzu: Importwaren müssen sich bei einer höheren Mehrwertsteuer stärker an den Kosten des Sozialstaates beteiligen. Das bedeutet: mehr Gerechtigkeit beim Standortwettbewerb. Und die Diskrepanz bezüglich der
künstlichen "Bestrafung" des Faktors Arbeit (über Sozialversicherungsbeträge) und der Subventionierung der Investitionen wird deutlich abgebaut. Es gibt dann also weniger arbeitsplatzvernichtende, kontraproduktive Automatisierungen und Investitionen, das System einer fairen Marktwirtschaft wird dadurch gestärkt.

 

 

"Nur für Kapitalisten, Laien und Unbedarfte ist die Mehrwertsteuer ein rotes Tuch. Die Mehrwertsteuer ist im Grunde die sozialste und ökologisch sinnvollste Abgabeform, die man sich vorstellen kann."

Manfred Julius Müller  

 


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Nein

 

 


Impressum
© Manfred Julius Müller, Flensburg

Manfred J. Müller analysiert seit 40 Jahren weltwirtschaftliche Abläufe. Er gilt als wegweisender Vordenker. So forderte er zum Beispiel schon vor 20 Jahren eine Art Lieferkettengesetz, das Hersteller und Händler verpflichtet, nur fair entlohnte und produzierte Waren nach Deutschland einzuführen (wurde endlich im Mai 2021 Gesetz). Außerdem empfahl er schon ewig eine Mindestgewinnsteuer für Großunternehmen auf im Inland angefallene Umsätze (Joe Bidens Vorschlag von einer globalen Mindestertragssteuer im Frühjahr 2021 zielt zwar endlich in die gleiche Richtung, ist aber viel zu lahm und wird sich international kaum umsetzen lassen). Seit drei Jahrzehnten kämpft Manfred J. Müller auch für seine Idee einer Lohnkostenreform (schrittweiser Abbau der Sozialversicherungsbeiträge bei einer Gegenfinanzierung über Mehrwertsteuern und Zölle).

 



 


Die gesamte Menschheit leidet unter den üblichen politischen Lebenslügen!
Vorurteile und Irrlehren sind in aller Munde. Um echte Reformen zu vermeiden, wird Wesentliches verschwiegen und schöngeredet. Selbst in Deutschland hat die Verdrängung unangenehmer Wahrheiten böse Folgen: Seit 1980 sinken hierzulande (auch wenn manche Gutgläubige das nicht wahrhaben möchten), die realen Nettolöhne und Renten. Und die Arbeitslosenzahlen haben sich seit 1962 verzwanzigfacht. Wenn es gelänge, die Architektur der Lebenslügen allgemein zu veranschaulichen, würde die Menschheit heute in einer weit besseren Welt leben.

"Die Diktatur der Lebenslügen"
135 Vorurteile und Irrlehren, die noch immer die Politik maßgeblich beeinflussen.
Manfred J. Müller, 160 Seiten, Format 17x22 cm, 12,- Euro.
(auch als Ebook erhältlich für 8,99 Euro)
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Sage später niemand, das habe er doch nicht ahnen können - er habe voll und ganz der Staatspropaganda und den Leitmedien vertraut.