Behauptung, Vorurteil:

"Die Mehrwertsteuer ist unsozial!"

 

Gegendarstellung:

Wer so daherredet, bezeugt seine Ahnungslosigkeit. Würde der Sozialstaat stärker über Konsumsteuern finanziert und im Gegenzug die Sozialversicherungsbeiträge abgesenkt, wäre das ein Segen für alle (selbst für Rentner und Sozialhilfebezieher). Denn anders als Unwissende glauben, werden durch eine Umfinanzierung der Lohnnebenkosten (Mehrwertsteuer rauf, Sozialversicherungsbeiträge runter) Waren und Dienstleistungen nicht teurer. Weil eben die Arbeitskosten dadurch sinken.
Weitere positive Aspekte kommen hinzu: Importwaren müssen sich bei einer höheren Mehrwertsteuer stärker an den Kosten des Sozialstaates beteiligen. Das bedeutet: mehr Gerechtigkeit beim Standortwettbewerb. Und die Diskrepanz bezüglich der künstlichen "Bestrafung" des Faktors Arbeit (über Sozialversicherungsbeträge) und der Subventionierung der Investitionen wird deutlich abgebaut. Es gibt dann also weniger arbeitsplatzvernichtende, kontraproduktive Automatisierungen und Investitionen, das System einer fairen Marktwirtschaft wird dadurch gestärkt.

 

 

"Nur für Kapitalisten, Laien und Unbedarfte ist die Mehrwertsteuer ein rotes Tuch. Die Mehrwertsteuer ist im Grunde die sozialste und ökologisch sinnvollste Abgabeform, die man sich vorstellen kann."

Manfred Julius Müller  

 


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Ändert sich die Sichtweise, ändern sich die Tatsachen.
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