Behauptung, Vorurteil:

"Man darf auf die Populisten nicht hereinfallen ..."

 

Mein Kommentar:

Fragt sich nur, wer die eigentlichen Populisten überhaupt sind. Mit welchem Recht werden zum Beispiel Euro- oder EU-Gegner als Populisten diffamiert? Und warum wird jemand als Populist beschimpft, wenn er sich gegen den Zollfreihandel (das globale Lohn- und Steuerdumping) oder eine zigmillionenfache Zuwanderung ausspricht? Die wahren Populisten sind doch wohl diejenigen, die unter dem Beifall der Massen Andersdenkende verunglimpfen und ihnen sogar einen Faschismus, Antisemitismus oder Rassismus unterstellen!
Typische Populisten zeichnen sich durch ihre ewigen Anbiederungen (
Wahlgeschenke) aus. Sie geben sich als wohlwollende Menschenfreunde, obwohl sie ungeniert das Geld der Durchschnittsverdiener umverteilen (Baukindergeld, Kindergeldzuschlag, kostenlose Kitas usw.). Von den Beschenkten werden die Umverteiler als große Wohltäter wahrgenommen, der gebeutelte Steuerzahler dagegen bleibt anonym im Hintergrund (er weiß von seinem Glück meist gar nichts). Die Finanzierung der grenzenlosen Barmherzigkeit bleibt im Ungewissen. Man gibt vor, sich das Geld von den Reichen zu holen obwohl man genau weiß, dass eine solche Abzocke in der Praxis nicht funktioniert (weil Eliten und Großverdiener einem Steuerhochland den Rücken kehren).

 

Weiterführende Abhandlungen (falls Sie mehr wissen wollen). Text A und Text B und Text C und Text D

 

 

"Mit den Fingern auf andere zu zeigen, dabei selbst eine populistische Trumpfkarte nach der anderen aus dem Ärmel zu ziehen, ist in Deutschland derweil zu einem solchen Selbstverständnis geworden, dass es kaum noch jemand bemerkt!"

 Manfred Julius Müller

 

 


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Nun beginnt der zähe Kampf gegen Vorurteile, Irrlehren, Schönfärbereien und verschleppte Reformen. Ein "Weiter-So!" kann und darf es nach Corona nicht geben. Denn wenn sich grundlegend nichts ändert, droht ein Kollaps der Weltwirtschaft. Dann werden im- und exportabhängige Staaten zu drastischen Maßnahmen greifen müssen (Währungsreformen, Hyperinflationen, Vermögensabgaben, Steueranhebungen, höhere Sozialversicherungsbeiträge, Kürzungen der Renten und Sozialhilfen usw.).

 

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