Behauptung, Vorurteil:

"Die Kosten der Wiedervereinigung haben die Lohnsenkungen herbeigeführt …"

 

Richtigstellung:

Es ist natürlich einfach und bequem, den Niedergang Deutschlands mit den Kosten der Deutschen Einheit zu rechtfertigen. Doch auch derlei Ausflüchte dienen der Verschleierung und nicht der Wahrheitsfindung.
Unbestreitbar hat die Wiedervereinigung viel Geld verschlungen - aber sie wirkte auch als gigantisches Konjunkturprogramm. Das Wirtschaftswunder der BRD nach dem 2. Weltkrieg wird auch heute noch gerne erklärt mit der einmaligen Herausforderung nach der Stunde Null. Warum also soll der Aufbau Ost nur Nachteile gebracht und den Wohlstandsabstieg herbeigeführt haben?
Außerdem: Der Niedergang Westdeutschlands setzte bereits 10 Jahre vor der Wiedervereinigung ein, nämlich um das Jahr 1980 (parallel mit dem Abbau der Zollgrenzen).
Und: Auch in den anderen westlichen Ländern (ohne Wiedervereinigung) gibt es diese Negativtrends. Selbst die Supermacht USA musste längst eingestehen, dass es ihrer neuen Generation schlechter geht als der vorigen - obwohl die USA nicht einmal wie Europa mit der Überalterung der Gesellschaft zu kämpfen haben.

 

Weiterführende Abhandlungen (falls Sie mehr wissen wollen). Text A und Text B und Text C

 

 

 

"Es ist immer das Gleiche: Man verkündet einfach einen Wohlstandsanstieg - und wenn dieser einem nicht mehr abgekauft wird, werden ablenkende Ursachen für den schleichenden Niedergang erfunden. Bloß um das eigentliche Übel, das innereuropäische und globale Lohndumping, aus der Schusslinie zu nehmen."

Manfred Julius Müller

 


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Manfred Julius Müller, Flensburg

 

 

Welche wirtschaftlichen Konsequenzen muss Deutschland aus der Coronakrise ziehen?

Nun beginnt der zähe Kampf gegen Vorurteile, Irrlehren, Schönfärbereien und verschleppte Reformen. Ein "Weiter-So!" kann und darf es nach Corona nicht geben. Denn wenn sich grundlegend nichts ändert, droht ein Kollaps der Weltwirtschaft. Dann werden im- und exportabhängige Staaten zu drastischen Maßnahmen greifen müssen (Währungsreformen, Hyperinflationen, Vermögensabgaben, Steueranhebungen, höhere Sozialversicherungsbeiträge, Kürzungen der Renten, Sozialhilfen usw.).

Überrumpelung und Propaganda statt repräsentative Demokratie?
Die wirklich systemrelevanten Entscheidungen (Abschaffung der DM, schleichende Umwandlung Deutschlands zum Vielvölkerstaat, seit 10 Jahren manipulierte Nullzinspolitik, EU-Schulden-Transferunion, Verzicht auf funktionsfähige Staatsgrenzen usw.) wurden ohne Wählerauftrag getroffen! Eine allmähliche Akzeptanz des von oben verordneten Wandels entwickelte sich erst im Nachhinein über eine permanente Propaganda (Umerziehung). Was hat eine solche Praxis, ein solches Vorgehen noch mit einer repräsentativen Demokratie gemein? Wie machtlos ist der einzelne Bürger, wenn selbst Wahlen zur Farce werden?

 

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"Die Wandlung Deutschlands nach der Corona-Krise"
Zerbricht jetzt die verlogene, konzernfreundliche Welt des Gesinnungsjournalismus? Endet nun auch die Tyrannei naiver Pseudo-Gutmenschen?
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