Behauptung, Vorurteil:

"Die Mehrwertsteuer ist unsozial!"

 

Gegendarstellung:

Wer so daherredet, bezeugt seine Ahnungslosigkeit. Würde der Sozialstaat stärker über Konsumsteuern finanziert und würden m Gegenzug die Sozialversicherungsbeiträge abgesenkt, wäre das ein Segen für alle (selbst für Rentner und Sozialhilfebezieher). Denn anders als Unwissende glauben, werden durch eine Umfinanzierung der Lohnnebenkosten (Mehrwertsteuer rauf, Sozialversicherungsbeiträge runter) Waren und Dienstleistungen nicht teurer. Weil eben die Arbeitskosten dadurch sinken.
Weitere positive Aspekte kommen hinzu: Importwaren müssen sich bei einer höheren Mehrwertsteuer stärker an den Kosten des Sozialstaates beteiligen. Das bedeutet: mehr Gerechtigkeit beim Standortwettbewerb. Und die Diskrepanz bezüglich der
künstlichen "Bestrafung" des Faktors Arbeit (über Sozialversicherungsbeträge) und der Subventionierung der Investitionen wird deutlich abgebaut. Es gibt dann also weniger arbeitsplatzvernichtende, kontraproduktive Automatisierungen und Investitionen, das System einer fairen Marktwirtschaft wird dadurch gestärkt.

 

 

"Nur für Kapitalisten, Laien und Unbedarfte ist die Mehrwertsteuer ein rotes Tuch. Die Mehrwertsteuer ist im Grunde die sozialste und ökologisch sinnvollste Abgabeform, die man sich vorstellen kann."

Manfred Julius Müller  

 


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Nein

 

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"Wir sind die Partei der Mitte!"
Haben die USA im Ukrainekrieg Regie geführt?
Demagogie: Wer bestimmt, was rechtsradikal oder rechtsextrem ist?
"Hitler und die Nazis sind nur ein Vogelschiss in über 1000 Jahren erfolgreicher deutscher Geschichte!" (Wie niederträchtig muss man sein, um offensichtliche verbale Ausrutscher (für die man sich mehrmals entschuldigt hat, penetrant zu nutzen, um eine unliebsame Partei zu diffamieren?)
Ist das Baukindergeld sozial gerechtfertigt?
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"Wer die Erbschuld nicht akzeptiert, ist rechtsradikal!" (Stimmt das?)
"Wir müssen unsere europäischen und christlichen Werte verteidigen!" (Wie anmaßend ist das denn? Muss die EU die Welt missionieren?)

 


Impressum
© Manfred Julius Müller, Flensburg

 

Manfred J. Müller analysiert seit 40 Jahren weltwirtschaftliche Abläufe. Er gilt als wegweisender Vordenker. So forderte er zum Beispiel schon vor 20 Jahren eine Art Lieferkettengesetz, das Hersteller und Händler verpflichtet, nur fair entlohnte und produzierte Waren nach Deutschland einzuführen (wurde endlich im Mai 2021 Gesetz). Außerdem empfahl er schon ewig eine Mindestgewinnsteuer für Großunternehmen auf im Inland angefallene Umsätze (Joe Bidens Vorschlag von einer globalen Mindestertragssteuer im Frühjahr 2021 zielt zwar endlich in die gleiche Richtung, ist aber viel zu lahm und wird sich international kaum umsetzen lassen). Seit drei Jahrzehnten kämpft Manfred J. Müller auch für seine Idee einer Lohnkostenreform (schrittweiser Abbau der Sozialversicherungsbeiträge bei einer Gegenfinanzierung über Mehrwertsteuern und Zölle).
Auch seine Empfehlung, einem ausgewählten afrikanischen Entwicklungsland beim
Aufbau eines Renten-Generationenvertrages zu unterstützen (um das Bevölkerungswachstum einzudämmen und echte Kaufkraft ins Land zu pumpen) findet zunehmend Fürsprecher.

Manfred Müller ist zudem ein Gegner der rassistischen, kollektiven Erbschuldideologie, die den damaligen Befehlsnotstand völlig ignoriert, selbst der heutigen Generation noch die Menschenwürde raubt und Grundlage der deutschen Nachkriegspolitik ist.

 

 

Populistische Umverteilung statt soziale Gerechtigkeit?

Dazu einige Beispiele, die zeigen, wie mit populistischen Anbiederungen das Wahlvolk betört wird:
Agenda 2010, Bürgergeld. Damit Arbeit nicht mehr lohnt?!
Wer oder was ist soziale Gerechtigkeit?
Der überforderte deutsche Sozialstaat
"Es wird zu wenig umverteilt!" (Wirklich?)
Viele Landwirte wären froh, wenn sie auf ein Nettoeinkommen wie Bürgergeldfamilien kämen!
Ist das Baukindergeld sozial gerechtfertigt?
Die fiesen Tricks der Antidemokraten!
"Wer ein einziges Leben rettet, rettet die ganze Welt!" (In echt?)
"Jede Hartz-IV-Sanktion ist eine zuviel!" (Wirklich?)
Der "geniale" Trick: 2002 erfolgte die Einführung der hedonischen Inflationsberechnung … (niedrige Inflationsrate = niedrige Lohnerhöhung)
"Staatlich gemanagte Aktienfonds sind die beste Altersvorsorge!" (Was ist der Hintergrund dieser Propaganda?)
"Die Mehrwertsteuer ist unsozial!" (Stimmt das?)
"Zum weltoffenen Multikulti-Staat gibt es keine Alternative!" (Ist das so? Oder soll uns das nur eingeredet werden?)
Der deutsche Sozialstaat - das Paradies für europäische Armutsflüchtlinge!
Was will die Ampel? Höheres Bürgergeld und weiterhin ungebremste Zuwanderung oder die Rettung deutscher Schlüsselindustrien?
"Die Wiedereinführung der Preisbindung würde doch alles nur teurer machen!"
Nonsens pur: "Zuwanderung entlastet die Sozialkassen!"
Was versteht man unter Neoliberalismus?
Globalisierung, Nullzinspolitik: Wie aufrichtig ist der Spiegel?
Der Humbug mit der sozialen Marktwirtschaft...
Politik der Mitte? Wer bestimmt, was links und was rechts ist?
"Aber das stimmt doch gar nicht, der Reallohn ist doch deutlich gestiegen!"

Deutschland ist derart sozial, dass erwerbslose Bürgergeld-Familien* sich oft (wenn nicht gar meistens) finanziell besser stehen als vergleichbare Durchschnittsverdienerhaushalte. Dazu passt: Deutschland hat das sozialste und freizügigste Asylrecht der Welt.
* Ebenso lohnt es sich für viele "Aufstocker" nicht im Geringsten, Vollzeit zu arbeiten.


Populistische Umverteilung statt soziale Gerechtigkeit? - Bücher von Manfred J. Müller …



Seit der Kaiserzeit hat sich die Produktivität in Deutschland verzehnfacht! Und trotzdem will man uns einreden, die Zahl der Rentner sei eine zu große Belastung und unser Land sei nicht mehr in der Lage, sich selbst zu versorgen, wir seien auf jährlich 400.000 Zuwanderer bzw. Billiglöhner aus dem Ausland angewiesen. Für wie dumm hält man uns?