Behauptung, Vorurteil, Propaganda:

"Noch nie gab es so viele Beschäftigte wie heute!"

 

 

Gegendarstellung:

Wieder einmal so eine typische Verdummungsphrase, die kaum etwas aussagt. Zunächst einmal die Frage: Wer zählt als Beschäftigter? Ist jemand, der nur einige Stunden im Monat arbeitet, ein Beschäftigter? Sind 1-Euro-Jobber, Umschüler, Praktikanten Beschäftigte? Aber das nur nebenbei. Entscheidender ist: Die Bevölkerungszahl Deutschland war noch nie so hoch wie heute. Wenn entsprechend auch die Zahl der Beschäftigten ansteigt, sollte man daraus nicht gleich ein Wunder oder einen Prestigeerfolg ableiten.

Noch entscheidender ist: Es gibt weniger Kinder, dafür aber mehr Erwachsene im erwerbsfähigem Alter. Und die Frauen, die einst noch (wegen der größeren Kinderschar) am Herd standen und den Haushalt führten, sind in der Regel heute berufstätig.

Zu bedenken ist auch, dass Deutschland sich zunehmend in eine Dienstleistungsgesellschaft verwandelt. Was früher in Eigenleistung geschah (Kinderbetreuung, Essenszubereitung, Haushaltsführung, Altenpflege usw.), wird heute vermehrt über Behörden, Firmen und Angestellte abgewickelt. Wir bedienen uns quasi gegenseitig, woraus sich der Eindruck einer hohen Beschäftigung ableitet.

 

Weiterführende Abhandlungen (falls Sie es genauer wissen wollen). Text A und Text B und Text C und Text D

 

 


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Nein

 

135 Vorurteile und Irrlehren, die noch immer unsere Politik stark beeinflussen!
Lassen sich all diese Gegenargumente so einfach wegdiskutieren?
So manche dieser Ansichten und Gegendarstellungen erscheinen Gleichgültigen oder politisch Desinteressierten zunächst fragwürdig. Im Kontext mit anderen enttarnten Vorurteilen erklären sich aber auch solch ungewohnte Thesen. Denn am Ende gelten immer die Gesetze der Logik, Gerechtigkeit und nachhaltigen Humanität.
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© Manfred Julius Müller, Flensburg

 

Inflationsrate 6 %
Leitzins 0 %
Die Globalisierung und die EU sind offenbar nur noch über eine unbegrenzte Staatsfinanzierung über die Zentralbanken zu halten!

Jeder Leitzins unterhalb des ohnehin schon kleingerechneten Inflationsrate kommt einer schleichenden Enteignung der Bürger gleich. Und zerstört gleichzeitig sämtliche Prinzipien einer prosperierenden Marktwirtschaft.

 

Gegen den künstlich erzeugten Meinungstrend - Streitschriften gegen gezielt gestreute Vorurteile und Irrlehren:
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