Behauptung, Vorurteil:

"Gefördert von der EU …"

 

Klarstellung:

Europaweit proklamieren Schilder bei großen Baumaßnahmen "Gefördert von der EU". Um der Europäischen Union ein positives Image zu verpassen. Doch diese einseitige Propaganda verklärt den wahren Sachverhalt. Denn sie lenkt den Blick nur auf die Habenseite, das Positive. Die Sollseite der Bilanz, die Finanzierung dieser Geschenke, wird verschwiegen. Zahlen muss letztlich der anonyme Steuerzahler, der wieder einmal nicht gefragt wird. Das Geld fällt schließlich nicht vom Himmel.

Besonders ärgerlich: Durch die "Förderung" (Subventionierung) werden einmal mehr die Gesetze der Marktwirtschaft ausgeschaltet. Es werden Investitionen getätigt, die unter marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten oft völlig indiskutabel wären. Die Förderung trägt also bei zur Geldverschwendung, zum Subventionsbetrug, zur Abgehobenheit. Nicht unerheblich sind bei diesem ganzen Geschachere auch die Kosten für die Bürokratie und umständliche Genehmigungsverfahren. Zum Subventionsmissbrauch trägt auch die Gewissheit bei, dass der weitaus größte Brocken der anfallenden Kosten von anderen EU-Staaten aufgebracht wird. Das verführt geradewegs dazu, alle Subventionsmöglichkeiten voll auszuschöpfen.

 

Weiterführende Abhandlungen (falls Sie es genauer wissen wollen). Text A und Text B und Text C und Text D und Text E

 

 

"Die Propagandaschilder "Gefördert von der EU" sind pure Augenwischerei. Es ist der anonyme Steuerzahler und nicht der Weihnachtsmann, der die vermeintlichen Wohltaten finanzieren muss."

Manfred Julius Müller

 

 


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135 Vorurteile und Irrlehren, die noch immer unsere Politik stark beeinflussen!
So manche meiner Ansichten und Gegendarstellungen erscheinen Gleichgültigen oder politisch Desinteressierten zunächst fragwürdig. Im Kontext mit anderen enttarnten Vorurteilen erklären sich aber auch solch ungewohnte Thesen. Denn am Ende gelten immer die Gesetze der Logik, Gerechtigkeit und nachhaltigen Humanität.
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© Manfred Julius Müller, Flensburg

 

"Mehr Fortschritt wagen ...!"

Dieser Leitspruch der neuen SPD-geführten Regierung erinnert doch stark an Willy Brandt's Parole "Mehr Demokratie wagen". Und was wurde schließlich aus dem damaligen großsprecherischen Appell? Es folgte eine 50 Jahre anhaltende Episode der schleichenden Umerziehung, die neue radikale Ideologien (globales Lohndumping, EU-Ermächtigungsgesetze, Grenzverzicht, Gemeinschaftswährung, Transferunion, Multikulti-Gesellschaft usw.) zunächst salonfähig machten und später sogar zum unverrückbaren Selbstverständnis erhoben. Wer gegen den aufgezwungenen Mainstream aufmuckte, wurde als Ewiggestriger, Querulant, Rechtsextremer oder Antisemit geächtet. Denn die neue Art von Demokratie ("Mehr Demokratie wagen!") vertrug keine Gegenrede mehr! Oft genug wurden fortan die Bürger überrumpelt mit schicksalhaften, systemverändernden Weichenstellungen (z. B. Abschaffung der Marktwirtschaft, Staatsfinanzierung über die EZB, Nullzinspolitik). Eine Scheinlegitimation gab es in vielen Fallen erst im Nachhinein über das regierungsfreundliche Dauerberieselungssystem des Staatsfernsehens.

Ich fürchte, dass auch der neue Slogan "Mehr Fortschritt wagen!" nicht mehr ist als eine verklärende Floskel, die in Wahrheit der Bevölkerung weitere kontraproduktive Perversitäten und Zumutungen abverlangen soll.

 

Der unvernebelte Blick hinter die Kulissen politischer Machenschaften:
Die gefürchteten Bücher von Manfred Julius Müller …