Behauptung, Vorurteil:

"Gefördert von der EU …"

 

Klarstellung:

Europaweit proklamieren Schilder bei großen Baumaßnahmen "Gefördert von der EU". Um der Europäischen Union ein positives Image zu verpassen. Doch diese einseitige Propaganda verklärt den wahren Sachverhalt. Denn sie lenkt den Blick nur auf die Habenseite, das Positive. Die Sollseite der Bilanz, die Finanzierung dieser Geschenke, wird verschwiegen. Zahlen muss letztlich der anonyme Steuerzahler, der wieder einmal nicht gefragt wird. Das Geld fällt schließlich nicht vom Himmel.

Besonders ärgerlich: Durch die "Förderung" (Subventionierung) werden einmal mehr die Gesetze der Marktwirtschaft ausgeschaltet. Es werden Investitionen getätigt, die unter marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten oft völlig indiskutabel wären. Die Förderung trägt also bei zur Geldverschwendung, zum Subventionsbetrug, zur Abgehobenheit. Nicht unerheblich sind bei diesem ganzen Geschachere auch die Kosten für die Bürokratie und umständliche Genehmigungsverfahren. Zum Subventionsmissbrauch trägt auch die Gewissheit bei, dass der weitaus größte Brocken der anfallenden Kosten von anderen EU-Staaten aufgebracht wird. Das verführt geradewegs dazu, alle Subventionsmöglichkeiten voll auszuschöpfen.

 

 

"Die Propagandaschilder "Gefördert von der EU" sind pure Augenwischerei. Es ist der anonyme Steuerzahler und nicht der Weihnachtsmann, der die vermeintlichen Wohltaten finanzieren muss."

Manfred Julius Müller

 

 


Stimmen Sie ab! Ist die Gegendarstellung berechtigt? Teilen Sie die Auffassung des Autors? Wenn ja, nichts anklicken, wenn nein, per Klick widersprechen.
Anmerkung: Widersprechen mehr als 30 % der Leser der Gegendarstellung, wird sie vom Netz genommen.

Nein

 



Impressum
© Manfred Julius Müller, Flensburg

Manfred J. Müller analysiert seit 40 Jahren weltwirtschaftliche Abläufe. Er gilt als wegweisender Vordenker. So forderte er zum Beispiel schon vor 20 Jahren eine Art Lieferkettengesetz, das Hersteller und Händler verpflichtet, nur fair entlohnte und produzierte Waren nach Deutschland einzuführen (wurde endlich im Mai 2021 Gesetz). Außerdem empfahl er schon ewig eine Mindestgewinnsteuer für Großunternehmen auf im Inland angefallene Umsätze (Joe Bidens Vorschlag von einer globalen Mindestertragssteuer im Frühjahr 2021 zielt zwar endlich in die gleiche Richtung, ist aber viel zu lahm und wird sich international kaum umsetzen lassen). Seit drei Jahrzehnten kämpft Manfred J. Müller auch für seine Idee einer Lohnkostenreform (schrittweiser Abbau der Sozialversicherungsbeiträge bei einer Gegenfinanzierung über Mehrwertsteuern und Zölle).

 



 


Die gesamte Menschheit leidet unter den üblichen politischen Lebenslügen!
Vorurteile und Irrlehren sind in aller Munde. Um echte Reformen zu vermeiden, wird Wesentliches verschwiegen und schöngeredet. Selbst in Deutschland hat die Verdrängung unangenehmer Wahrheiten böse Folgen: Seit 1980 sinken hierzulande (auch wenn manche Gutgläubige das nicht wahrhaben möchten), die realen Nettolöhne und Renten. Und die Arbeitslosenzahlen haben sich seit 1962 verzwanzigfacht. Wenn es gelänge, die Architektur der Lebenslügen allgemein zu veranschaulichen, würde die Menschheit heute in einer weit besseren Welt leben.

"Die Diktatur der Lebenslügen"
135 Vorurteile und Irrlehren, die noch immer die Politik maßgeblich beeinflussen.
Manfred J. Müller, 160 Seiten, Format 17x22 cm, 12,- Euro.
(auch als Ebook erhältlich für 8,99 Euro)
. Weitere Infos zum Buch …

Weitere Bücher von Manfred J. Müller …




Sage später niemand, das habe er doch nicht ahnen können - er habe voll und ganz der Staatspropaganda und den Leitmedien vertraut.