Gibt es eine nie endende deutsche Kollektivschuld?

Warum versuchen angesehene Persönlichkeiten, der deutschstämmigen Bevölkerung eine vererbbare Kollektivschuld einzureden?

 

Soll der angezüchtete Schuldkomplex die Bevölkerung gefügig machen?
Ein solcher Verdacht drängt sich unweigerlich auf! Gibt es eine einleuchtendere Erklärung als diese? Warum sonst würde man die deutsche "Urbevölkerung" tagtäglich an die vermeintlichen Erbsünden ihrer Vorfahren erinnern?

 

Ohne eingetrichterte Kollektivschuld würde es die EU in seiner jetzigen Form nicht geben!
Und den Euro schon gar nicht! Erst die systematische Zerstörung eines patriotischen Selbstwertgefühls und der Stigmatisierung eines natürlichen Nationalbewusstseins hat weite Teile der Bevölkerung zu einer immerwährenden Opferbereitschaft erzogen.
Schon vor einem halben Jahrhundert hieß es, die EU existiere nur so lange Deutschland zahle. Und an dieser Grundausrichtung hat sich bis heute nichts geändert. Die weitreichende Aufgabe der nationalen Souveränität, der Verzicht auf eine eigene Währung und intakte Staatsgrenzen, die marktfeindliche Subventionspolitik und der kaum noch zu händelnde Regulierungs- und Bürokatisierungswahn - all das sind die Folgen einer ständig zelebrierten
Erinnerungskultur. Einer Erinnerungskultur, die den eigenen Staat verabscheut.

 

Aufgrund der gehirnwäscheartig eingebleuten Kollektivschuld steht die deutsche Urbevölkerung ständig in der Pflicht!
Wo immer es in der Welt kriselt - Deutschland steht in der Verantwortung. Es ist fast schon zum selbstverständlichen Ritual geworden, unserer geplagten Bevölkerung den schwarzen Peter zuzuschieben.
Gibt es irgendwo in der Welt kriegerische Auseinandersetzungen wird behauptet, diese werden auch mit deutschen Waffen ausgetragen ("wir" verdienen daran). Herrscht irgendwo Hunger und Elend, wird "uns" arglistige Ausbeutung vorgeworfen oder an die kurze Periode deutscher Kolonialisierung erinnert.
Immer heißt es, wir müssen....! Wir müssen helfen, Entwicklungshilfe leisten, Schuldenerlasse gewähren, Fluchtursachen bekämpfen, noch mehr Migranten aufnehmen, Vorreiter sein in Sache Klimaschutz, alternative Energien, Digitalisierung usw.
Dabei leben im dichtbesiedelten Deutschland bereits
20 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund. Aber das ist anscheinend immer noch nicht genug, die "Biodeutschen" sind immer noch in der Mehrheit und es bedarf dringend neben der bereits äußerst großzügigen EU-Niederlassungsfreiheit auch noch eines Einwanderungsgesetzes und der Unterzeichnung des UN-Migrationspaktes. Denn "wir" haben schließlich auch eine ständige Kollektivschuld abzutragen.

 

Deutschland profitiert...
Ermöglicht werden die steten Zumutungen, die seit 1980 zum paradoxen Lohnrückgang beitrugen, durch zwei geschickt inszenierte Lebenslügen.
Die erste Lebenslüge beruht auf dem Irrglauben,
Deutschland profitiere ganz besonders vom Zollfreihandel, der Exportabhängigkeit, dem Handelsbilanzüberschuss, der Europäischen Union, der Globalisierung, der Zuwanderung, dem Euro usw.
Und die zweite Lebenslüge ist eben die Sache mit der Kollektivschuld, die Bürger massenhaft zu geduldigen Schafen degradiert.

 

Sehen die Menschenrechte eine Kollektivschuld vor?
Eben nicht! Ausdrücklich nicht! Denn kein Mensch darf für die Untaten anderer verantwortlich gemacht werden. Auch nicht für die seiner Vorfahren.
Und überhaupt: Nicht einmal zur Nazizeit gab es eine Kollektivschuld. Verantwortlich für das brutale Unterdrückungsregime waren die hochrangigen Politiker, in erster Linie also Hitler und seine Vasallen. Diese fanatischen Ideologen übten eine unvorstellbare Gewalt aus, die das ganze Volk zum unbedingten Gehorsam zwang und der sich kaum jemand entziehen konnte.
Nur wer über den allgemeinen Befehlsnotstand hinaus agiert hat, darf und muss bestraft werden. Eine übertragbare Schuld auf andere kann es allein schon aus moralischen Gründen nicht geben. Sonst müsste man nämlich auch die bedauernswerten Capos, also die jüdischen oder kommunistischen Handlanger in den Konzentrationslagern, zur Rechenschaft ziehen. Und das kann im Ernst ja wohl niemand wollen.

Was leider festzustellen ist: Wenn es um die Kollektivschuld der Deutschen geht, gibt es wenig Vorbehalte, da gilt kein Pardon.
Geht es aber um ganz konkrete Verbrechen heutiger Mörder und Vergewaltiger, wird ein ganzes Repertoire von Beschwichtigungen aufgefahren. Da heißt es dann oft, der Täter sei aufgrund seiner tragischen Kindheit weitgehend schuldunfähig, er sei traumatisiert oder zur Tatzeit nicht zurechnungsfähig gewesen. Im konkreten Fall ist man um Ausreden und ein wohlwollendes Verständnis selten verlegen. Aber bezüglich der nie endenden deutschen Kollektivschuld wird brachial zugeschlagen, da werden zwecks Demütigung, Volksverhetzung und Umerziehung alle Register gezogen. Und das läuft dann unter dem verklärenden Deckmantel der
Vergangenheitsbewältigung.

 

Hintergrund und Analyse:
Der Gesinnungsjournalismus hat sich weiter ausgebreitet!
Vergangenheitsbewältigung: "Wir müssen aus der Geschichte lernen…"
Die Schuld der Deutschen am Holocaust und 2. Weltkrieg
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© Der obige Text ist die Zusammenfassung einer Studie des Wirtschaftsanalysten und Publizisten Manfred J. Müller aus Flensburg
. Erstveröffentlichung 2015.

Ja, in Deutschland geht es uns besser als in den meisten anderen Staaten …

Aber dennoch muss man feststellen, dass es dem Durchschnittsbürger heute schlechter geht als vor 40 Jahren. Weil die Löhne und Renten gesunken sind und die Arbeitslosenzahlen sich trotz tapfer vermeldeter Scheinerfolge vervielfachten. Dieser Trend ist paradox, denn de Produktivität hat sich schließlich Jahr für Jahr weiterentwickelt.

Anstatt nun alles schönzureden und sich im Wohlgefallen zu suhlen, sollte man versuchen, das seltsame Phänomen zu entschlüsseln. Was lief falsch, wie kommt es zu diesem rätselhaften, schleichenden Niedergang? Wir müssten doch eigentlich dank genialer technologischer und wissenschaftlicher Fortschritte heute halbtags mehr erwirtschaften als 1980 in einer 40-Stunden-Woche! Und bei etwas mehr strategischem Denken hätten wir längst auch den Klimawandel im Griff haben müssen!

Aufgabe des unkonventionell konzipierten Kontrabuches ist es, die vielen Widersprüche in einer lesbaren Zusammenfassung aufzuzeigen, den Finger in die Wunden der Arglosigkeiten, Vorurteile und Irrlehren zu legen und neue Wege aufzudecken. Das Erstaunliche dabei: Es sind überhaupt keine revolutionären Umbrüche vonnöten, um das Schiff wieder auf Kurs zu bringen! Das behutsame Drehen an einigen entscheidenden Stellschrauben genügt, um langfristige Veränderungen einzuleiten und das eingerostete Uhrwerk des natürlichen Wohlstandswachstums wieder in Gang zu bringen.

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