Behauptung, Vorurteil:

"Die Kriminalität ist durch Flüchtlinge nicht angestiegen!"

 

Gegendarstellung:

Auch was die Kriminalität betrifft, gibt es ein unrühmliches Herumgeeiere. Man versucht abzuwiegeln und zu relativieren. Klar doch, dass es keine Vorverurteilungen und pauschale Diskriminierungen geben darf. Aber man darf auch nicht verdrängen, dass, hätte Deutschland allein in 2015 nicht 20 Mal mehr Asylanten aufgenommen als zum Beispiel Frankreich, zigtausend Straftaten gar nicht erst begangen worden wären.
Es stimmt, bei manchen Straftaten (zum Beispiel Sexualmorden) ist die Kriminalitätsrate unter Flüchtlingen vermutlich nicht viel anders als bei der heimischen Bevölkerung. Aber es gibt eben auch Bereiche (Taschendiebstahl, Einbrüche usw.), in der die Verbrechensquote um ein Vielfaches höher liegt. Bei einer solchen Aufrechnung entgegenzuhalten, die Quote sei dafür in anderen Bereichen niedriger, ist schon starker Tobak. Wenn ein Flüchtling keine eigenen Einkünfte hat, kann es natürlich auch keinen Steuerbetrug geben. Und wenn er kein Auto hat, sind auch Verkehrsdelikte relativ unwahrscheinlich.
Fazit: Mit der ewigen Schönfärberei bringt man den kritischen Bevölkerungsteil erst recht auf die Palme. Es ist mehr als Unsinn zu behaupten, durch den Zustrom der Flüchtlinge sei die Zahl der Verbrechen nicht angestiegen.

 

Einige amtliche Zahlen aus Hamburg:
2016 ermittelte die Polizei ca. 75.000 Verdächtige. 43 % von ihnen waren Ausländer (ohne deutschen Pass). Ausländer hatten demnach eine etwa fünffach höhere Kriminalitätsquote. Fast jeder Fünfte der ausländischen Verdächtigen war ein Flüchtling. Obwohl es sich in Hamburg bei höchstens einem Prozent der Bevölkerung um Flüchtlinge handelt, lag deren Anteil bei den Verdächtigen bei 9,1 Prozent. Bei dieser Zahlenaufstellung wurden übrigens die Verstöße gegen Aufenthalts- und Asylgesetze nicht mitgezählt (die Kriminalitätsquoten der Ausländer und Flüchtlinge wären sonst noch weit höher).
Nachtrag August 2020: Nach amtlichen Erkenntnissen war jeder dritte afrikanische Bootsflüchtling bereits in seiner Heimat kriminell. Kein Wunder also, wenn afrikanische Staaten ihre eigenen Landsleute oft nicht "zurücknehmen" (viele Abschiebungen also schon aus diesem Grund nicht möglich sind).

 

 

"Wie sehr die von Ausländern verursachte Kriminalität heruntergespielt wird, erkennt man schon daran, dass die Herkunft der Täter gerne verschwiegen wird. Als ob es da keine Besorgnis erregenden Auffälligkeiten, als ob große Clans nicht existent wären."

Manfred Julius Müller  

 


Stimmen Sie ab! Ist die Gegendarstellung berechtigt? Teilen Sie die Auffassung des Autors?
Anmerkung: Widersprechen mehr als 30 % der Leser der Gegendarstellung, wird sie vom Netz genommen.

Nein

 

Home (Eingangsseite www.tabuthemen.com)
Impressum
© Manfred Julius Müller, Flensburg

 

 

Argumente statt Phrasen!
Fakten statt Fake News!
Realismus statt Wunschdenken!

"Die Wandlung Deutschlands nach der Corona-Krise"
Wie Unaufrichtigkeit, geschönte Wirtschaftsdaten und hartnäckige Vorurteile in der Vergangenheit zu verhängnisvollen Fehlentwicklungen führten, die bei der anstehenden Neuordnung überwunden werden müssen.
Manfred Julius Müller, 172 Seiten, Format 17x22 cm, 13,50 Euro
Bestellung zum Beispiel über www.bod.de oder auch über den stationären Buchhandel.